Bokhorst : Der Propst sprang ein und kam im Beiwagen

Bereit für die Ausfahrt: Propst Stefan Block lässt sich im Beiwagen von Bernd Schwertfeger übers Land chauffieren.
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Bereit für die Ausfahrt: Propst Stefan Block lässt sich im Beiwagen von Bernd Schwertfeger übers Land chauffieren.

Der Bokhorster Motorradgottesdienst feierte Premiere mit Stefan Block

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30. Mai 2016, 12:00 Uhr

Bokhorst | Eigentlich hätte Bokhorsts Pastorin Ulrike Witte am Sonntag mit den Mitgliedern und Freunden der „Bokhorster-Biker-Church“ (BBC) den 27. Motorradgottesdienst (Mogo) in der Gemeinde Schillsdorf feiern sollen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Ulrike Witte die Traditionsveranstaltung in ihr Jahresprogramm aufgenommen. Dieses Wochenende war Bokhorsts Pastorin aber durch Krankheit verhindert, und Propst Stefan Block sprang ein.

„Wir haben uns riesig gefreut, dass Propst Block persönlich in die Bresche gesprungen ist und mit uns den kleinen Bokhorster Mogo feiert“, meinte BBC-Sprecher Norbert Schulz. Immerhin war alles vorbereitet. Bis hin zur 33 Kilometer langen Ausfahrt durch Schillsdorf, Wankendorf und Rendswühren hatten 38 Motorradfahrer und rund 50 Gäste ihren Spaß an der Veranstaltung. Für Stefan Block ging es dabei beschaulich zu. „Ich habe zu lange kein Motorrad bewegt. Da fehlt einfach die Fahrpraxis“, meinte der Propst, der in jungen Jahren mit dem ehemaligen Bokhorster Motorradgottesdienst-Pastor Erich Faehling gefahren war. So durfte Block die Fahrt im Beiwagen von Gespann „Emily“ mit Bernd Schwertfeger als Fahrer genießen. Das Gespann hatte Peter Bärwald aus Neumünster für die Ausfahrt zur Verfügung gestellt.

„Heute ist ein guter Tag“, meinte der Propst in seiner Predigt. Die zwölf Mitglieder der BBC hatten sich das Thema „Gottvertrauen mit und ohne Motorrad suchen“ gewünscht und eine Kerze für die Verunglückten angezündet. Dazu erklangen Lieder wie „Rückenwind“ von der Kirchenband B-Engels, und eine Grill- und Klönrunde rundete das Programm des kleinen Mogos ab. Die Regentropfen, die aus Wüsten Gärten machen, wie es in einem anderen Lied hieß, blieben meist in den Wolken. Die Gäste aus Kiel, Hamburg, Pinneberg, Neumünster, Rendsburg, Plön, Segeberg und Ostholstein hatten einen gelungenen Mogo-Tag.

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