Trappenkamp : Der Nachwuchs war noch schüchtern

Noch zeigten sich beim großen Frischlingsfest im Erlebniswald in  Trappenkamp  wenige der kleinen gestreiften Gesellen. Doch die Kinder beobachteten auch gern die größeren Tiere.
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Noch zeigten sich beim großen Frischlingsfest im Erlebniswald in Trappenkamp wenige der kleinen gestreiften Gesellen. Doch die Kinder beobachteten auch gern die größeren Tiere.

Der große Turm im Erlebniswald Trappenkamp war die Attraktion neben vielen bunten Programmpunkten. Tausende kamen zum Frischlingsfest.

shz.de von
15. April 2014, 07:00 Uhr

Trappenkamp | Die Frischlinge hielten sich zwar bedeckt, dafür durften die Besucher des Frischlingsfestes den Erlebniswald Trappenkamp von den Plattformen des gerade fertiggestellten TeamTowers neu kennenlernen. Mehrere Tausend Gäste waren am Sonntag zu dem Spektakel angereist.

Mancher wagte den großen Sprung und rauschte die 300 Meter lange Seilbahn des 30 Meter hohen Turms in rasanter Schussfahrt herunter. Andere Gäste zogen es vor, es bei einem Blick von der ersten Plattform des Turms zu belassen oder das klassische Angebot des Frischlingsfestes zu genießen.

Das konnte sich auf jeden Fall sehen und hören lassen, auch wenn die Frischlinge sich noch ein wenig unter dem Tannengrün im Wald versteckten.

„In den nächsten Tagen werden immer mehr der quirligen gestreiften Gesellen zu sehen sein“, meinte Forstmann und Wildschweinbetreuer Marcel Zickermann aus dem Erlebniswald. Noch haben nicht alle Bachen Junge. Andere hielten sich mit ihrem erst wenige Tage alten Nachwuchs trotz des milden Wetters in der Nähe der aus Zweigen, Gräsern und Farnen aufgeschichteten und schützenden Wurfkessel auf. Trotzdem gab es hier und da einige der putzigen Frischlinge zu sehen.

Richtig quirlig und gar nicht langweilig ging es vor dem Waldhaus zu. Hier sorgte nicht nur Kinderliedermacher Grünschnabel mit Kasperletheater und Mitmachliedern für gute Laune bei den Kindern. Bei den vielen Bastelaktionen für die ganze Familie fiel die Wahl fast schwer, was zuerst ausprobiert werden wollte. „Ist das nicht toll, wie die alle riechen?“, meinte so Jette Jochimsen (9) aus Lägerdorf beim Mahlen ihrer Kräuter für ein eigenes Gläschen Kräutersalz. Thymian, Rosmarin, Petersilie, Oregano, Salbei und etwas Chili bereicherten den Duft der kreativen Mischung. Dabei lernten die Kinder ganz zwanglos einiges über die Welt der Kräuter.

Nach einem Besuch bei den Wildschweinen und den Bastelaktionen galt es hier und da, sich mit leckeren Kleinigkeiten aus der Wildküche zu stärken oder einfach nur die Atmosphäre in gemütlicher Runde mit Stockbrot am Feuer zu genießen.

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