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Polizeibericht : Der mutmaßliche Messerstecher schweigt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die schweren Stichverletzungen werden für die Frau noch längere Behandlungen nach sich ziehen.

Neumünster | Die Frau (37), die in der Nacht zum 19. Juni an der Wasbeker Straße in ihrem Auto mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden war, ist weiterhin auf dem Wege der Genesung. Das teilte Polizeisprecher Rainer Wetzel auf Anfrage mit. Allerdings werden die enormen Stichverletzungen noch längere Behandlungen nach sich ziehen, so der Sprecher.

Warum der Mann (43) an dem Donnerstagabend gegen 23.50 Uhr plötzlich vor dem Haus Nummer 108 auf sein Opfer einstach, ist noch unklar. „Der Mann sitzt nach wie vor in Untersuchungshaft. Er sagt nichts zur Sache und lässt sich durch einen Anwalt vertreten“, erklärte Rainer Wetzel. Allerdings werten die Ermittler den blutigen Angriff als Beziehungstat. Wie lange sich das Paar bereits kannte, ob es verheiratet ist oder ob es getrennt lebte, mochte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen bisher nicht sagen. Auch zu möglichen kulturellen Hintergründen äußerten sich die Ermittler nicht.

Der Mann hatte damals immer wieder auf die Frau eingestochen, die in Todesangst aus dem Auto heraus um Hilfe schrie. Nachbarn, die die verzweifelten Rufe hörten, alarmierten die Polizei und versuchten noch, den Mann zu stoppen. Doch erst den Beamten gelang es, ihn von seinem Opfer wegzuziehen.

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erstellt am 17.Nov.2015 | 08:00 Uhr

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