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Weihnachtsmarkt : Der Markt bescherte den Schaustellern gute Umsätze

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Schausteller waren in diesem Jahr ganz zufrieden. Nur der Sturm kostete einen ganzen Verkaufstag

shz.de von
erstellt am 24.Dez.2013 | 08:00 Uhr

Mit zufriedenen Gesichtern haben Ludolf Fock und seine Kollegen gestern den Weihnachtsmarkt auf dem Großflecken beendet. „Obwohl durch Orkan Xaver ein Tag geschlossen war, konnten wir wieder die Umsätze wie im Vorjahr erwirtschaften. Einige haben sogar etwas mehr in der Kasse“, zog der Schausteller-Präsident Bilanz.

Nicht ganz so glücklich war in den vergangenen 29 Tagen aber wohl manch Glühwein-Verkäufer: Sie mussten aufgrund des milden Wetters leichte Verluste hinnehmen. „Dagegen gingen Süßwaren dieses Jahr besonders gut“, sagte Fock. Er betonte noch einmal, wie wichtig das Weihnachtsgeschäft mittlerweile für seine Zunft ist: „Früher wurde auf den Jahrmärkten von Frühjahr bis Herbst so viel Geld erwirtschaftet, dass man davon im Winter leben konnte. Das ist vorbei. Heute schafft kaum noch ein Betrieb die Saison ohne Weihnachtsmärkte.“

Mit „einem lachenden und einem weinenden Auge“ betrachtete gestern Ingo Kluge das Ende der Weihnachtssaison auf dem Großflecken. „Fröhlich bin ich, weil das Geschäft gut war und ich jetzt wieder mehr Zeit für die Familie habe. Traurig macht mich dagegen, dass eine wunderbare Zeit vorbei ist“, sagte der Organisator des Weihnachtsdorfes. Das neue Konzept des Dorfes ohne großes Zelt und in einem abgezäunten Bereich sei aufgegangen. „Enger und gemütlicher war es dadurch – und das ist der richtige Weg“, so Kluge. Das Wochenende nach Orkan Xaver sei zwar das schlechteste in den vergangenen sechs Jahren gewesen, aber durch einen größeren Zulauf an den anderen Tagen sei das mehr als kompensiert worden.

Orkan, Regen und vor allem Temperaturen im Plusbereich konnten auch die Schlittschuhläufer auf der Eisbahn nicht bremsen. „Mit rund 7000 Besuchern konnten wir das Niveau aus dem Vorjahr halten“, sagte Stephan Beitz von der Stadt. Allerdings wird der eisige Schrecken in der Verwaltung erst noch kommen: Durch das milde Wetter mussten die Kühlaggregate für die Eisbahn deutlich mehr arbeiten als sonst, und das macht sich beim Stromverbrach bemerkbar. „In kalten Jahren zahlt die Stadt 8000 Euro Stromkosten, in diesem Jahr rechne ich mit 12000 Euro“, so Beitz.

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