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Wasbek : Der letzte Storch wurde im Jahr 2006 gesichtet

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Adebar kehrt gar nicht mehr in der Gemeinde ein.

shz.de von
erstellt am 08.Dez.2013 | 08:30 Uhr

Wann wurde der letzte Storch in Wasbek gesichtet? Das hatte der Naturschutzbund bei Wasbeks Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff nachgefragt. Auf der Sitzung der Gemeindevertretung gab Rohloff diese Frage an die 14 anderen Gemeindevertreter und 13 Zuhörer weiter.

„Ich meine, das war 2004“, antwortete als einziger Peter Mohr (CDU), der sich allerdings nicht ganz sicher war. Anders als die Zuhörerin Meicke Schwill, die es genauer wusste und dafür auch noch dem Holsteinischen Courier einen Fotobeweis erbrachte. „Der letzte Storch, den wir in Wasbek gesehen haben, saß im Sommer 2006 minutenlang auf unserem Wohnhaus im Kiebitzweg“, berichtete die Wasbekerin. An den Moment kann sie sich noch sehr gut erinnern, weil der auf dem Dach gelandete Weißstorch im Neubaugebiet auch bei ihren Nachbarn helle Freude und Begeisterung auslöste.

Meister Adebar war denn auch freundlich genug, um erst dann wieder zu starten, als Meicke Schwill auf den Auslöser ihrer Kamera gedrückt hatte. Nicht verschwiegen werden sollte auch, dass ihr Sohn Jorne ein Jahr später geboren wurde, und Adebar damit seinem Namen Klapperstorch alle Ehre machte.

„Es wäre schön, wenn die Störche wieder in Wasbek brüten würden. Sie beleben nicht nur das Ortsbild, sondern zeigen durch ihre Anwesenheit auch, dass die Umwelt intakt ist“, findet Meicke Schwill. Doch wie es scheint, bietet die Kommune dem gefiederten Glücksbringer mit seinen langen roten Beinen nicht den Lebensraum, den er für die Aufzucht seines Nachwuchses so dringend benötigt.




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