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Holsten-Galerie : Der letzte Kran ist verschwunden

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Nun beginnt der Innenausbau des Einkaufscenters.

Neumünster | Fast ein Jahr lang dominierten sie den Himmel über Neumünster. Jetzt ist auch der letzte der sieben Auslegerkräne auf der Baustelle der Holsten-Galerie wieder verschwunden. Eine Fachfirma aus Hamburg zerlegte das 45 Meter hohe Baugerät in seine Einzelteile und hob es mit Hilfe eines mächtigen Telekrans vorsichtig aus dem Rohbau am Gänsemarkt. Zahlreiche Schaulustige verfolgten das Spektakel, viele Passanten schossen Erinnerungsfotos – wie schon beim Aufbau der Kräne vor etwa einem Jahr. Gegen Mittag umschwirrte sogar eine Kamera-Drohne den Kran am Kran.

Für Sascha Grevecke, Chef eines gleichnamigen Kranservice-Unternehmens, war die Demontage dagegen Alltagsroutine. Der Abbau sei nicht leichter oder komplizierter als viele andere, sagte der Firmenchef aus Hamburg. Einzig der Platz für den Abtransport sei hier „baustellenbedingt arg begrenzt“.

Um die bis zu 15 Meter langen Einzelteile auf die Sattelschlepper verladen zu können, war seit dem frühen Morgen eine Fahrspur auf der Straße Am Teich gesperrt worden. Autofahrer in Richtung Christianstraße mussten sich eine Spur mit den Rechtsabbiegern Richtung Gänsemarkt teilen, um dem Gegenverkehr Platz zu machen. Erst am Abend wurde die Teilsperrung am Gänsemarkt wieder aufgehoben.

Bis dahin zirkelten Grevecke und sein Team die tonnenschweren Elemente zentimetergenau auf die bereitstehenden Sattelschlepper direkt neben der Fußgängerampel am Gänsemarkt. Sieben Lkw transportieren die Kranteile nach Berlin – direkt auf die nächste Baustelle.

Für die Holsten-Galerie kennzeichnet der Abbau des letzten Kranes einen neuen Bauabschnitt: Nun wird am Gänsemarkt auch das letzte von sieben „Kranlöchern“ verschlossen. Der komplette Gebäudekomplex wird damit regendicht, die einzelnen Baubereiche können jetzt trockengelegt werden. Der technischen Gebäudeausstattung stehe damit nichts mehr im Wege, freute sich gestern Centermanager Christian Langsdorff über den Start in die nächste Bauphase.

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erstellt am 08.Apr.2015 | 06:00 Uhr

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