Holstenköste : Der Kinderflohmarkt fiel aus

Um sich Taschengeld für den Urlaub in der Türkei zu verdienen, boten Aurelia Schnoor (re.) und Stella Klemm (beide 5) lautstark ihre aussortierten Kuscheltiere vor der Postpassage den Passanten an.
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Um sich Taschengeld für den Urlaub in der Türkei zu verdienen, boten Aurelia Schnoor (re.) und Stella Klemm (beide 5) lautstark ihre aussortierten Kuscheltiere vor der Postpassage den Passanten an.

Weniger Stände und Besucher: Erst am späten Vormittag lief das Geschäft beim Kösten-Flohmarkt an.

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15. Juni 2015, 12:00 Uhr

Neumünster | Lag es am mäßigen Wetter oder ist die große Zeit des Kösten-Flohmarkts vorbei? Ruhig und mit deutlich weniger Ständen als in den Vorjahren begann am Sonntag das Spektakel zwischen Rathaus und Kieler Straße. Wer wollte, konnte in aller Herrgottsfrühe ungestört ein Schnäppchen machen. Erst am späteren Vormittag füllten sich die Verkaufswege.

Eigentlich sollte in der Holstenstraße ein Kinderflohmarkt stattfinden, bei dem nur die Kleinen ihre Waren anbieten. „Die Straße war dafür extra abgesperrt, es ist aber kein einziges Kind gekommen“, erklärte Stadtsprecher Stephan Beitz, der den Flohmarkt wieder organisiert hatte. Auch Am Teich fand sich kein Verkaufsstand, der Kleinflecken war längst nicht gefüllt. Dafür wurde es in der Lütjenstraße manchmal eng. Viele Verkäufer zeigten sich zufrieden. „Es lief schleppend an, aber mittlerweile habe ich schon ein paar Sachen verkauft“, sagte etwa Lars Kleinsorge aus Einfeld am Mittag.

Laut Stephan Beitz verlief der Aufbau unter der Aufsicht von Sicherheitskräften weitgehend reibungslos. Allerdings prügelten sich zwei Frauen am Sonntagfrüh um einen Flohmarktstand vor der Marktpassage. Und einige Händler versuchten (verbotswidrig) ihre Waren zu verkaufen. „Wir haben sie verscheucht, aber das hat nicht immer geklappt“, so Beitz.

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