zur Navigation springen

Der Juli in Neumünster war zu nass und zu kalt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 05.Aug.2015 | 10:44 Uhr

Der Juli brachte unbeständiges Wetter. In den ersten fünf Tagen bestimmte sommerlich warme Luft das Wetter bei uns. Dabei wurde bereits am 4. Juli der Höchstwert des Monats von 32,7 Grad gemessen. Im Rest des Monats blieben die Temperaturen von wenigen Ausnahmen abgesehen meist unter der 25-Grad-Marke, teilweise wurden noch nicht mal 20 Grad erreicht. Typisch für den mitteleuropäischen Sommer wechselten sich dabei freundliche Tage mit viel Sonnenschein und eher durchwachsene Tage ab.

Am 25. Juli zog das Sturmtief Zeljko vom Ärmelkanal kommend nach Dänemark und brachte Sturmböen und Regengüsse. Sturmtiefs treten normalerweise vom Herbst bis zum Frühling auf, insofern war dies eine sehr ungewöhnliche Wetterlage für den Juli. Zum Ende des Monats erinnerte das Wetter eher an den Herbst. Bei Temperaturen unter der 20-Grad-Marke und einem zeitweise kräftigen Wind fiel immer wieder Regen. Mit einer mittleren Temperatur von 17,1 Grad lag der Monat am Ende 0,5 Grad unter dem langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010.

Über zu wenig Regen konnten sich die Menschen ebenfalls nicht beklagen. Während der Süden Deutschlands unter großer Trockenheit litt, fiel in Neumünster reichlich Niederschlag. Insgesamt gab es 105 Liter pro Quadratmeter und damit 19 Prozent mehr Regen als im Klimamittel. Die Sonne ließ sich auch nicht so oft wie im Sommer gewohnt blicken. Sie schien 206 Stunden – auch das ist leicht unterdurchschnittlich.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen