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Sitzung des Stadtteilbeirats : Der Jugendtreff soll in Faldera bleiben

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Die Stadt sucht nach einem neuen Standort für das Projekthaus.

shz.de von
erstellt am 16.Mai.2013 | 07:51 Uhr

Neumünster | Die Jugend in Faldera braucht ein neues Domizil. Da waren sich auf der Sitzung des Stadtteilbeirats im Grunde alle einig. Das Projekthaus an der Wasbeker Straße 87 ist nämlich nicht nur sanierungsbedürftig und nicht behindertengerecht, es liegt auch für die Jugendlichen an einem ungünstigen Standort. "Es ist in einer Betonwüste. Da ist keine Freifläche drum herum. Die Möglichkeiten für Aktivitäten im Freien sind sehr begrenzt", erklärte der Stadtteilbeiratsvorsitzende Thorsten Klimm (SPD).

Die Stadt hat bereits angekündigt, für den Jugendtreff einen neuen Standort zu suchen. Und der soll möglichst im sogenannten Stadtteil West zwischen der Linienstraße, dem Faldera-Park, der Bahnlinie und der Roonstraße liegen. Denn dort gibt es aus einem Städtbauförderungsprogramm für die Ansiedlung von Jugendarbeit finanzielle Mittel, so Klimm. Der Stadtteilbeirat würde einen Umzug des Treffs begrüßen. Es ist ihm jedoch wichtig, dass das Projekthaus im Stadtteil bleibt und verweist auf mehrere Schließungen aus den vergangenen Jahren. So wurde 2009 die Jugendeinrichtung an der Itzehoer Straße geschlossen. Seit Februar dieses Jahres gibt es die Seniorenbegegnungsstätte an der Schleswiger Straße nicht mehr. "Wir haben auch keinen Sportverein und keine Freiwillige Feuerwehr", sagte der Stadtteilvorsteher. Das Projekthaus soll nicht auch noch aus Faldera herausgezogen werden", so Klimm.

Als zweiter wichtiger Punkt stand die Arbeit der Einrichtung "Die Brücke" auf der Tagesordnung. Um die Einrichtung für psychisch Kranke besser kennenzulernen, trafen sich die Falderaner zur Sitzung vor Ort an der Ehndorfer Straße. Nach einigen grundlegenden Informationen wurden mehrere Projekte der Einrichtung vorgestellt. So wird "Die Brücke" im Juni eine Bundes-Trialogtagung in Neumünster veranstalten. Außerdem soll es im September eine Veranstaltung zum Thema Bürgerkommune/Bürgerbeteiligung geben.

Im Stadtteil sind Gespräche angedacht, um Kooperationen zu schaffen. Der derzeitige Stadtteilbeirat möchte die Arbeit der Einrichtung unterstützen und dem nach der Kommunalwahl neu zusammengesetzten Gremium nahe legen, den Dialog mit der Einrichtung zu suchen und ein entsprechendes Plenum auf die Beine zu stellen.

Schließlich nannte Klimm noch das Datum für die große Feier in Faldera: Am Sonnabend, 7. September, ist in diesem Jahr Stadtteilfest.

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