Jahreshauptversammlung : Der Heimatbund ist gut aufgestellt

Der Vorstand des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes, Ortsverein Neumünster, ist wie folgt besetzt (von links): Birgit Rebner, stellvertretende Vorsitzende, Heide Winkler, Beisitzerin, Heiner Simonsen, Beisitzer, Schriftwartin Brigitte Klink, Jens Kay als Vorsitzender und Kassenwartin Inka Collins.
Der Vorstand des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes, Ortsverein Neumünster, ist wie folgt besetzt (von links): Birgit Rebner, stellvertretende Vorsitzende, Heide Winkler, Beisitzerin, Heiner Simonsen, Beisitzer, Schriftwartin Brigitte Klink, Jens Kay als Vorsitzender und Kassenwartin Inka Collins.

Der Ortsverein wählte bei der Jahreshauptversammlung den Vorstand neu / Es gab einen Vortrag über die Jacoby-Bürgergilde

shz.de von
28. Januar 2015, 17:00 Uhr

Neumünster | Rund 70 Ortsvereinsmitglieder des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes trafen sich am Montagabend zur Jahreshauptversammlung. Im Anschluss stellte sich die Jacoby-Bürgergilde vor.

Die Kassenwartin Inka Collins meldete nach ihrem Kassenbericht über das vergangene Jahr einen Neujahrsstart mit 1532 Euro Guthaben. Inka Collins ist darüber hinaus einstimmig für die nächsten drei Jahre in dem Amt bestätigt worden. Als neuer Kassenprüfer stellte sich Friedrich Möller zur Verfügung, der Horst Budelmann ablöst. Brigitte Klink bleibt weiterhin Schriftführerin, ebenfalls im Amt bestätigt wurde Heiner Simonsen als Beisitzer. Die ehemalige Stellvertreterin Heide Winkler wurde zur Beisitzerin ernannt, den Stellvertreterposten übernimmt nun Birgit Rebner. Jens Kay bleibt Erster Vorsitzender.

In seinem Jahresbericht freute sich der Vorsitzende des 120 Mitglieder starken Vereins darüber, dass „die Vortragsabende immer gut besucht“ waren. Auch in diesem Jahr bietet der Heimatbund mit elf Veranstaltungen, die überwiegend in der Galerie der Stadthalle stattfinden, wieder einen kulturellen Querschnitt Schleswig-Holsteins an. So wird zum Beispiel am 23. März Bernd-Dieter Thurau über das Weltkulturerbe Lübeck referieren, am 26. Mai wird anlässlich der 888-Jahresfeier der Stadt Neumünster Reinhold Wuttke in der Vicelinkirche einen Vortrag halten, und über Burgen in Nordelbien im neunten und zehnten Jahrhundert berichtet Dr. Thorsten Lemm am 28. September.

Mit einem bebilderten und informationsreichem Portrait der Jacoby-Bürgergilde gaben Fritz Jensen und Klaus Selck die Auftaktveranstaltung. 199 männliche Neumünsteraner sind zurzeit Brüder der Gilde, die es nun seit 437 Jahren gibt. Da sie ihrem Ursprung nach eine Brand- und Totengilde ist, wird Wert gelegt auf die Distanz zu einer Schützengilde. Der Gildechroniker Klaus Selck erklärte die Funktion der Gemeinschaft, die „sich in Not und Gefahr beizustehen“ versprach. So haben vor Einführung der Feuerwehren, Versicherungen und Bestatter die Gildebrüder etwa den gesamten Begräbnisprozess eines Mitglieds übernommen, Sterbegeld an die Hinterbliebenen ausgezahlt und Löscharbeiten ausgeführt.

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