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Weihnachtsgeschäft : Der Handel ist vorsichtig optimistisch

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das wichtige Geschäft geht auf die Zielgerade / Viele Einzelhändler erwarten für heute den umsatzstärksten Tag

shz.de von
erstellt am 23.Dez.2013 | 07:30 Uhr

Das Weihnachtsfest treibt die Menschen zum Geschenkekauf in die Stadt. Am Sonnabend war die Kauflaune groß, und trotz des regnerischen Wetters boomte es in der Innenstadt. Die meisten Geschäfte waren gut besucht, und an den Kassen bildeten sich Schlangen. Gerd Grümmer, Vize-Präsident des Einzelhandelsverbandes Nord, zog eine Zwischenbilanz: „Bislang ist das Weihnachtsgeschäft super gelaufen. Neumünster wird als Einkaufsstadt zunehmend wahrgenommen.“

Das bestätigte auch die Karstadt-Filialgeschäftsführerin Christin Krümmel. „Wir können wirklich zufrieden sein. Das Weihnachtsgeschäft war bereits in der vergangenen Woche überaus stark“, berichtete sie. Parfüm, Schmuck, Süßigkeiten und Spielwaren seien besonders gefragt.

In der Spielwarenabteilung sahen sich am Sonnabend auch Nina und Vladimir Boganjuk bei Karstadt um. „Wir suchen noch Spielzeug für unsere Nichte. Uns fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten. Die meisten Geschenke haben wir bereits zusammen“, erzählte das Paar aus Bad Segeberg. Auch Astrid Kröhnke aus Husberg kaufte nur noch ein paar Kleinigkeiten, wie sie verriet. Trotz der vollen Geschäfte blieb sie entspannt. „Das ist ganz lockeres Einkaufen“, sagte sie. Ihre Töchter Luise und Tony (11 und 9) setzten sich derweil auf den Schoß des Weihnachtsmannes und berichteten ihm von ihren (zahlreichen) Wünschen.

Obwohl es in vielen Geschäften offensichtlich brummte, wird der heutige Montag von vielen Einzelhändlern in der Stadt als umsatzstärkster Tag im Weihnachtsgeschäft erwartet. Das ist auch die Erfahrung von Evelyn und Lothar Müller von der Firma Horn, die am Sonnabend alle Hände voll zu tun hatten. „Weihnachten kommt immer plötzlich. Auch am Heiligabend wird es noch voll werden in der Stadt“, meinen die Müllers. Sie sind sich auch ganz sicher: „Hätte man das Durchfahrtsverbot auf dem Großflecken beibehalten, hätte es anders ausgesehen.“

Das glaubt auch Gerd Grümmer, aber letztlich sei das Kaffeesatzleserei. „Viele Einzelhändler machen einen sehr guten Job. Und Lebensqualität definiert sich anhand des Zuspruchs der Kunden und nicht an der Zahl der Autos in der Stadt“, sagte er.

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