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Holsteinischer Courier

21. August 2017 | 11:09 Uhr

Nortorf : Der Grundstein ist gelegt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Nortorf, Bordesholm und Dätgen unterzeichneten einen Kooperationsvertrag für ein gemeinsames Gewerbegebiet.

Nortorf | Die Nachfrage ist da und die Lage perfekt: Direkt an der Autobahn 7 neben dem Autohof in Dätgen könnte bald ein Gewerbegebiet mit einer Fläche von rund 13,6 Hektar entstehen. Gestern unterzeichneten die Bürgermeister aus Dätgen, Bordesholm und Nortorf einen Kooperationsvertrag für das geplante interkommunale Gewerbegebiet und legten damit den Grundstein für die weitere Planung.

Es sei ein erfreulicher Anlass, betonte Dieter Staschewski, Amtsdirektor des Amtes Nortorfer Land, der zur Unterzeichnung Vertreter der Gemeinden, Ämter, des Kreises und der Wirtschaftsförderung begrüßte. Es seien viele Gespräche geführt worden, und nun mache man einen Schritt Richtung Verwirklichung. Da Dätgen als Standort nicht „groß genug“ sei, wurden Nortorf und Bordesholm als Partner mit ins Boot geholt. Die zukünftigen Gewerbesteuern teilen sich die drei Gemeinden (Dätgen 60 Prozent, Bordesholm und Nortorf jeweils 20 Prozent).

Zwei Flächen von insgesamt neun Hektar gilt es in Zukunft zu verteilen. Eine weitere Fläche von 4,6 Hektar könnte ebenfalls bebaut werden.

Die Vermarktung und Veräußerung der Flächen unterliegt der Gemeinde Dätgen. Jedoch müsse immer jeweils ein Partner mit zustimmen, teilte Staschewski mit. „Da sehe ich aber überhaupt keine Probleme. Die Planungen in den jeweiligen Gemeinden sind bereits einstimmig über den Tisch gegangen. Das ist nicht immer selbstverständlich.“ Ein Teilstück von 16  000 Quadratmetern sei bereits an einen großen Landwirtschaftsmaschinenhersteller verkauft. Auch die weiteren Flächen werde man schnell los, so die Beteiligten.

„Grundstücke südlich des Kanals sind sehr gefragt. Ich bin der Meinung, das ist ein guter Tag heute“, betonte Pascal Ledune, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Die Bürgermeister begrüßen den Plan ebenfalls. „Damit stellen wir eine echte Konkurrenz zu Neumünster dar“, sagte Helmut Tiede, Bürgermeister in Bordesholm. Der „allgemeinen Vergreisung der Dörfer“ stelle man sich entgegen, betonte Henry Ehlbeck, Amtsinhaber in Dätgen. Der Standort zwischen Neumünster, Rendsburg, Kiel und Hamburg sei ideal. Auch um neue Arbeitsplätze zu schaffen und junge Leute in die Kommunen zu ziehen. Nortorfs Bürgermeister Horst Krebs bekräftigte seine Kollegen: „Damit stärken wir die gesamte Region.“

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erstellt am 28.Aug.2015 | 12:00 Uhr

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