Umbaupläne : Der Großflecken wird verschoben

Da ist noch reichlich Platz:  Der Kuhberg /Großflecken zwischen Gänsemarkt-Kreuzung und Karstadt wird nach dem Willen des Bauausschusses um bis zu zwei Meter nach links Richtung Kuhberg-Karree versetzt. Um eine zusätzliche Rechtsabbiegespur (Richtung Christianstraße) zu schaffen, muss die Kreuzung ohnehin umgebaut werden.
Da ist noch reichlich Platz: Der Kuhberg /Großflecken zwischen Gänsemarkt-Kreuzung und Karstadt wird nach dem Willen des Bauausschusses um bis zu zwei Meter nach links Richtung Kuhberg-Karree versetzt. Um eine zusätzliche Rechtsabbiegespur (Richtung Christianstraße) zu schaffen, muss die Kreuzung ohnehin umgebaut werden.

Um am Teichufer einen breiten Fußgänger-Boulevard zu schaffen, soll die Fahrbahn vor der Gänsemarkt-Kreuzung um zwei Meter versetzt werden.

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31. Januar 2015, 06:30 Uhr

Neumünster | Die Straße Großflecken/ Kuhberg zwischen Karstadt und Gänsemarkt-Kreuzung wird um ein bis zwei Meter in Richtung Kuhberg-Karree verschoben. Das soll auf der Teichuferseite mehr Platz für breitere Rad- und Fußwege bringen. Eine entsprechende Idee von Grünen-Ratsherr Thomas Krampfer fand – von der Stadtverwaltung planerisch umgesetzt – jetzt die einstimmige Zustimmung im Bauausschuss.

Die Verlegung verursacht kaum Mehrkosten, da die Gänsemarkt-Kreuzung ohnehin umgebaut werden muss: Bis zum Start der Holsten-Galerie sollen die Kreuzungsarme aus Richtung Bahnhof und Rathaus um jeweils eine Rechtsabbiegespur erweitert werden. Dazu hat sich die Stadt gegenüber ECE, dem Erbauer der Holsten-Galerie, verpflichtet. Der Umbau wird von ECE finanziert (der Courier berichtete).

Zugleich soll mit dem Umbau der Einstieg in die Neupflasterung des Großfleckens geschafft werden. Welche Pflasterung die bisherigen Granitköpfe ersetzen soll, steht noch nicht fest. Detailplanungen und Plastermuster will die Bauverwaltung im März vorstellen.

Eine neue Vorgabe gab der Ausschuss den Planern bei der Gestaltung der Radwege mit auf den Weg: Sie sollen im gesamten Bereich zwischen Bahnhof und Plöner Straße künftig „weitgehend einheitlich“ gekennzeichnet sein und sich klar von Fußwegen abheben. Das ist eine Kompromissformel, mit der der Ausschuss Ratsherr Peter Cleve entgegen kam. Cleve hatte gefordert, die Radwege in der zentralen Verbindungsachse von Bahnhof bis Plöner Straße zur klareren Abgrenzung blau einzufärben, um Zusammenstöße mit Fußgängern zu minimieren. Darauf wollte sich der Ausschuss mit Hinweis auf die laufenden Planungen für die künftige Großfleckengestaltung jedoch nicht festlegen. Um „Fehlplanungen und Schildbürgerstreiche“ bei der schrittweisen Überplanung des Großfleckens zu vermeiden, soll die Stadtverwaltung künftig – ähnlich wie beim Bau der Holsten-Galerie – regelmäßig im Ausschuss über Baufortschritte und weitere Schritte informieren.

Deutliche Markierungen fordert Thomas Michaelis (CDU) auch für die Fahrbahnen der Innenstadtstraßen. An vielen Stellen seien die Markierungen stark verblasst oder abgefahren, monierte Michaelis. Die Stadt will jetzt in einer der nächsten Ausschusssitzungen verschiedene Alternativen zur Fahrbahnmarkierung vorstellen.

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