Der Großenasper Haushalt hat ein dickes Plus

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14. März 2014, 11:56 Uhr

In der Großenasper Gemeindevertretung herrschte große Einigkeit. Und so waren bei den jetzt üblichen Ampelabstimmungen fast immer nur grüne Karten zu sehen.

Die erfreute Zustimmung aller Fraktionen fand insbesondere die aktuelle Haushaltssatzung. Diese weist trotz der Kosten für Abschreibungen nach dem neuen Doppik-Verfahren in Höhe von 130 000 Euro immer noch ein sattes Plus in Höhe von 63 000 Euro aus.

Einhellig fiel auch die Wahl des neuen Jugendreferenten aus. Diesen Posten hat nun Peter Pfirrmann (23) inne. Der Student übernimmt das Amt von Tobias Hübscher, der dies aus beruflichen Gründen nicht weiter ausüben kann.

Zur Europawahl am 25. Mai beschloss die Gemeindevertretung, nur noch ein Wahllokal im Feuerwehrhaus einzurichten. „Wir werden für Brokenlande einen Fahrdienst anbieten. Dieser wird zeitig bekannt gegeben werden“, erklärte Bürgermeister Torsten Klinger (CDU).

Nahtlos weitergeführt wird die bestehende Beitragssatzung für den Ortsteil Brokenlande über den Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung an die Stadt Neumünster. Ebenso fortgeschrieben wird auch der Lärmschutzplan der Gemeinde, in dem Brokenlande mit dem sechsspurigen Ausbau der Autobahn 7 einen kompletten Lärmschutzwall erhalten soll. „Dies ist in den entsprechen Plänen bereits festgeschrieben“, erläuterte Klinger.

Ebenfalls beschlossen ist jetzt die Änderung des Bebauungsplanes „Nördlich Augustenhof und westlich des Petersilienweges“ in Brokenlande. Hier ist nun eine Teilung der bisher sehr großen Grundstücke möglich.

Auch zur verkürzten Ladungsfrist von zehn auf sieben Tage für die Gremien der Gemeindevertretung zeigten die Kommunalpolitiker einhellig die grüne Karte. Ebenso wie für die Einsetzung eines Arbeitskreises, der sich mit der weiteren Nutzung des Gemeindehauses beschäftigen soll.

Keinen Entscheidungsspielraum hatten die Gemeindevertreter dagegen bei der Rückübertragung der Bestattungskosten für Verstorbene ohne Angehörige. Hierfür muss nun, nach dem schleswig-holsteinischen Bestattungsgesetz, wieder jede Gemeinde für sich aufkommen. Bisher wurden diese Kosten, die Torsten Klinger für Großenaspe noch nicht genau beziffern konnte, über
die allgemeine Amtsumlage abgerechnet.


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