Der Gerstensaft zum Jubiläum hat es in sich

Über die Nummer eins der auf 85 Flaschen limitieren Auflage des „850-Jahre-Bieres“ der Ricklinger Landbrauerei konnte sich Bürgermeister Christian Thomann (rechts) freuen. Überreicht wurde ihm die Spezialität von Braumeister Sascha Lämmer (29), der auch die Idee zu diesem Festbier hatte.
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Über die Nummer eins der auf 85 Flaschen limitieren Auflage des „850-Jahre-Bieres“ der Ricklinger Landbrauerei konnte sich Bürgermeister Christian Thomann (rechts) freuen. Überreicht wurde ihm die Spezialität von Braumeister Sascha Lämmer (29), der auch die Idee zu diesem Festbier hatte.

Die Landbrauerei legte ein 850-Jahre-Festbier auf

shz.de von
29. Juni 2014, 16:39 Uhr

In der Ricklinger Landbrauerei hat Familie Lämmer zum 850-jährigen Dorfjubiläum ein ganz besonderes Bier gebraut. Das spezielle „850-Jahre-Bier“ mit einem stolzen Alkoholgehalt von 8,5 Prozent gibt es allerdings nicht zum Probieren, denn die Auflage ist streng limitiert.

„Es gibt 85 0,75 Liter-Flaschen und 85 Ein-Liter-Flaschen. Und mehr werden wir von diesem Bier auch nicht herstellen. Es soll etwas Besonderes bleiben“, erklärte dazu Braumeister Sascha Lämmer (29) bei der Präsentation des dunklen Doppelbocks.

Über die Nummer eins der nummerierten, historischen 0,75-Liter sogenannten Leipziger Gosenflaschen durfte sich Bürgermeister Christian Thomann freuen. Mit etwas Glück kann dieser nun auch noch ein Brauseminar gewinnen, denn mit den Nummern ist ein Gewinnspiel verknüpft. „Die Preise werden unter den Anwesenden, die ihr Nummernkärtchen dabei haben, auf unserem Anti-Oktoberfest ,nordisch-schön’ am 21. September verlost“, erläuterte Kerstin Lämmer (53) das Reglement.

Trinken sollten die Käufer das Jubiläumsbier, das für jeweils 15 Euro pro Flasche zu haben ist, jedoch schon vorher. „Die Haltbarkeit eines reinen Naturprodukts ist einfach begrenzt. Deshalb sollte es bis Ende August getrunken sein“, erläuterte Sascha Lämmer, der ebenso wie sein Vater Udo (71) ein leidenschaftlicher Bierbrauer ist.

„Stark, süß und süffig mit einer würzigen Hopfennote“, beschreibt der Braumeister, der in Franken sein Handwerk erlernt hat, den Geschmack seines Festbieres. „Aus den verwendeten Rohstoffen sind rund 150 Liter Bier entstanden. Aus der gleichen Menge werden sonst um die 500 Liter Bier hergestellt“, berichtete er.

Für den Genuss seiner hochprozentigen Spezialität hatte der experimentierfreudige Lämmer allerdings auch gleich noch einen Rat. „Dieses Bier trinkt man am besten Zuhause, denn Autofahren ist danach auf keinen Fall mehr drin“, sagte er schmunzelnd.



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