Der Fürsthof machte sein eigenes kleines Straßenfest

Für (von links) Paula (6), Elske (9) und Lisa (9) stanzte Heike Friederichs vom Frauenhaus Namen-Buttons.
Für (von links) Paula (6), Elske (9) und Lisa (9) stanzte Heike Friederichs vom Frauenhaus Namen-Buttons.

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09. September 2014, 12:36 Uhr

Während des Ba-Da-Boom-Festivals feierte eine kleine Straße ihr eigenes Fest: Am Fürsthof gab es nicht nur Musik auf zwei Bühnen, sondern auch Kunst, einen Flohmarkt und Interessantes für Eltern. Diese Kombination lockte Hunderte Besucher zum Stöbern, Schauen und Smalltalk.

Heilpädagogin Tina Langrock vom Kinderschutzbund (KSB) und Hauswirtschafterin Colle Apfelstädt stellten den Elterngarten vor. „Für Mütter, Väter und Kinder haben wir viele Angebote. Wir frühstücken montags und donnerstags, basteln dienstags beispielsweise Spielsachen aus Alltagsgegenständen, mittwochs gibt es einen Kochkursus. Außerdem bieten wir Turnen, Spielplatzbesuche und Extras wie einen Styling-Tag mit einem Friseur an“, sagte Tina Langrock. Eltern werden hier beraten, wenn sie Fragen oder Probleme haben. Vor dem Elterngarten wurden selbstgebackene Gemüse-Muffins serviert.

Ein paar Meter weiter bediente Heike Friederichs vom Frauenhaus emsig die Buttonmaschine. Auch die Stadttöpferei war geöffnet, ebenso weitere Geschäfte. Aus Ruthenberg waren Andrea Klindworth und Volker Langkafel gekommen, um die Galerie von Künstler Peter Schultz zu besuchen. „Man muss bei seinen Bildern genau hinschauen“, sagten sie über die frivolen „Landleben“-Motive. Sie amüsierten sich über „Das Schleckermaul“, bei dem ein Marienkäfer an einem Kuh-Euter schnabuliert, oder schmunzelten über Kartoffeln mit weiblichen Rundungen beim Bild „Kartoffelernte“. „Wir werden aber auch noch über das Festival gehen, das ist schon eine sehr große Bandbreite“, sagten sie.

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