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Holsteinischer Courier

22. August 2017 | 06:14 Uhr

Wasbek : Der Ehrenpreis geht an Marga Mohr

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Beim Neujahrsempfang wurde die Auszeichnung übergeben.

Wasbek | Etwa 130 Gäste, darunter die Neumünsteraner Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger und Lutz Clefsen, Präsident des Kreises Rendsburg-Eckernförde, nahmen gestern am Jahresempfang der Gemeinde Wasbek in Kühls Gasthof teil.
Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff (CDU) nutzte diese Gelegenheit, um kurz auf die aktuellen Themen in der Gemeinde einzugehen.

Zur Sporthalle teilte er mit, dass sich die Fertigstellung nun doch um einige Wochen verzögere. „Wir hätten schon weiter sein wollen. Aber das Wetter hat uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir gehen jetzt davon aus, dass die Halle vor den Sommerferien fertig wird“, erläuterte er. Den anstehenden Neubau der Aalbek-Brücke kündigte er für September an. Und in Sachen Windkraft werde die Gemeinde alles daran setzen, ihre Einwände bei der Landesregierung deutlich zu machen. „Denn uns allen liegt der Friede im Dorf und die hohe Wohnqualität am Herzen“, so Rohloff.

Lobende Worte fand er außerdem für den Freundeskreis Flüchtlinge und die vielen Wasbeker, die den rund 50 Asylbewerbern, die zurzeit im Ort leben, unterstützend zur Seite stehen. Seinen Dank an die Dorfgemeinschaft richtete in diesem Zusammenhang auch der Afghane Mohammad Abedian (28), der mit Frau und Kind seit zwei Jahren in Wasbek lebt. „Ihr habt es uns einfach gemacht, hier anzukommen. Und wir danken euch für diese große Unterstützung“, erklärte der Mediendesigner, der mittlerweile in Hamburg arbeitet.

Über ein Präsent durften sich schließlich der scheidende Wehrführer Heinrich Kühl und seine Frau Marlene freuen (der Courier berichtete). Und als Höhepunkt der Veranstaltung wurde von Rohloff schließlich Marga Mohr für ihren Einsatz um das Gemeinwohl mit dem Ehrenpreis der Gemeinde ausgezeichnet. Der ist mit 250 Euro, einer Urkunde, Blumen und einem Ehrenteller dotiert.

Die 68-Jährige erhielt den Preis für ihr Engagement bei der Pflege und Gestaltung der Beete, die rund um das Gemeindezentrum liegen, sowie für zahlreiche weitere Ideen, die das Dorf schöner machen. Unterstützt wird die „Chefin der lustigen Pflanzgruppe“ dabei seit drei Jahren von sechs weiteren Frauen und Helfern sowie, wie sie sagte, ihrem „Schmuckstück“, Ehemann Peter (65). Das Preisgeld will die Geehrte jedoch nicht für sich behalten. „Es wäre doch schön, wenn wir im Ort eine kleine Streuobstwiese anlegen könnten. Denn die Kinder sollten erfahren, wie es ist, wenn etwas wächst, dass man schließlich selbst ernten kann“, erklärte sie schon voller Begeisterung.

Für die kulturelle Einlage im Programm sorgten in diesem Jahr außerdem Mitglieder der Aukroger Speelkrinks, die mit zwei plattdeutschen Sketchen die Besucher unterhielten.  





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