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Boostedt : Der Bagger rückte an: Das Landhaus Tasdorf ist Geschichte

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Gaststätte wurde abgerissen. Dort entsteht Wohnbebauung.

Tasdorf | Der alte Landgasthof Landhaus Tasdorf ist Geschichte. In den vergangenen Tagen hat der Abrissbagger das Gebäude dem Erdboden gleichgemacht. Sauber getrennt erinnern nur noch Haufen aus Holz, Metall, Steinen und Bauschutt an die Stunden im Landhaus hinter den Linden an der Tasdorfer Kreuzung am Harrier Weg. Auf dem Grundstück des ehemaligen Landgasthofes entsteht private Wohnbebauung.

„So ist die Zeit. Das kann man nicht ändern“, meinte Tasdorfs Bürgermeister Hans-Heinrich Sievers am Dienstag während der Sitzung der Gemeindevertretung im kleinen Versammlungs- und Dienstraum der Tasdorfer Feuerwehr. Noch muss sich die Gemeinde um Alternativen zum ehemaligen Landhaus bemühen. Für eine Einwohnerversammlung ist das Feuerwehrgerätehaus zu klein. Selbst normale Zuhörerzahlen von gut einem Dutzend Bürger, wie es in Tasdorf üblich war, würden den Rahmen des Gerätehauses sprengen. Das stand allerdings am Dienstag nicht zur Debatte. Dafür wurde ein Konzessionsvertrag für die Nutzung der Tasdorfer Wasserversorgung mit der Stadt Neumünster genehmigt. Das sind immerhin etwa 8000 Euro zusätzliche Einkünfte für die Gemeinde allein in den ersten vier Jahren von 2015 bis 2019, informierte Sievers. Außerdem berichtete Sievers über die Fertigstellung der Arbeiten zur Umrüstung der Tasdorfer Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchten. Hier müsse nur noch geprüft werden, ob die Lichtleistung an den größeren Kreuzungen ausreiche.

Außerdem wurde Thomas Rathjen als bürgerliches Mitglied in den Bau-, Wege- und Umweltausschuss gewählt.

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erstellt am 04.Sep.2014 | 08:30 Uhr

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