Hein Tüt : Den Notkoffer packen

Hein denkt dieser Tage oft an seine Großmutter.

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22. Juli 2021, 00:00 Uhr

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Die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen, in Rheinland-Pfalz und Bayern erschüttert auch die Tüts. Da geht es nicht um einen mit Wasser voll gelaufenen Keller. Aus dem Nichts haben Menschen Angehörige, Hab und Gut verloren. In Kanada und Amerika wüten Feuersbrünste, in der zentralchinesischen Metropole Zhengzhou gab es Überschwemmungen durch Regenfälle und ebenfalls Tote. Überall dort mussten Menschen ihr Zuhause Hals über Kopf verlassen, konnten nicht einmal das Nötigste mitnehmen. Tüts Gedanken kreisen dieser Tage: Wie könnte man sich schützen oder vorbereiten? Wenn Hein früher bei seiner Oma im großen Haus übernachtete, und es dann auch noch ein schweres Gewitter gab, dann weckte Oma ihren kleinen Enkel Hein. Die beiden saßen dann in Hut und Mantel samt Notköfferchen in der Küche und warteten, bis Blitz und Donner komplett vorbei waren. Als Kind fand Tüt das immer recht gruselig, heute denkt er: Ein Rucksack mit den liebsten und wichtigsten Dingen ist gar keine schlechte Idee ebenso wie die analogen Sirenen.

Guten Tag, bis morgen!

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