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Holsteinischer Courier

22. August 2017 | 17:10 Uhr

Einfeld : „Den Leuten geht es zu gut“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Traditionelle Sammelaktion im Stadtteil brachte weniger Müll zusammen als in den Vorjahren

„Es war weniger Müll als in den vergangenen Jahren. Aber es ist immer noch erschreckend, was die Leute alles so einfach wegwerfen“, sagte Einfelds Stadtteilvorsteher Sven Radestock nach der Müllsammelaktion in den Fluren von Einfeld. 40 Frauen und Männer sowie einige Jugendliche des Stadtteils machten am Freitag traditionell den Frühjahrsputz – diesmal bei besserem Wetter als 2014.

Mit sechs Treckern und Anhängern starteten die Gruppen, um die Flure und Straßenränder zu säubern. Neben den üblichen Verpackungsmaterialien und Flaschen fanden die Freiwilligen sogar einen Fernsehapparat.

An der Ecke Stoverbergskamp, Roschdohler Weg, genau an der Einmündung der neuen Straße Brammerhorst, entdeckten Horst Rademann, Walter Schulz und Horst Kuhn eine richtige kleine Mülldeponie. Fast alles waren noch Reste von der Sylvesterknallerei. Walter Schulz, der seit mehr als zehn Jahren bei der Müllaktion dabei ist, hat sich sogar ein Spezialgerät für das Sammeln gebaut, einen Greifer aus einer alten Fahrradbremse. Er hatte für den achtlos oder bewusst weggeworfenen Müll nur einen kurzen Kommentar: „Den Leuten geht es zu gut.“

Nach der Aktion, bei der ein halber Großcontainer Müll zusammenkam, trafen sich die Helfer zu einer Erbsensuppe am Feuerwehrgerätehaus. „Die spendiert seit Jahren die Volksbank im Kreis Rendsburg, die hier in Einfeld eine Filiale hat“, sagte Radestock.

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erstellt am 13.Apr.2015 | 06:15 Uhr

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