Wir machen Neumünster sauber : Dem Müll in Neumünster geht es wieder an den Kragen

An der Aktion „Wir machen Neumünster sauber“ nahmen Ende März 2019 über 800 Bürger, darunter viele Kinder, teil und säuberten die Stadt von jeder Menge Unrat. Archivfoto: Lipovsek
An der Aktion „Wir machen Neumünster sauber“ nahmen Ende März 2019 über 800 Bürger, darunter viele Kinder, teil und säuberten die Stadt von jeder Menge Unrat. Archivfoto: Lipovsek

Der Courier veranstaltet am 21. März zum dritten Mal „Wir machen Neumünster sauber“. Jugendliche sollen kreativ werden.

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01. März 2021, 08:00 Uhr

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Neumünster | Die Erfolgsgeschichte der Aktion „Wir machen Neumünster sauber“ wurde im vergangenen Jahr jäh unterbrochen. Nachdem der Courier das Müllsammeln im März 2020 zum Höhepunkt der ersten Corona-Welle absagen musste, wurde mit Rücksicht auf die Entwicklung der Pandemie im Herbst auch ein möglicher Ausweich-Termin gestrichen. Doch die Redaktion lässt sich deshalb noch lange nicht entmutigen. In diesem Jahr soll Neumünster wieder von Unrat befreit werden, und zwar am Sonntag, 21. März, ab 11 Uhr.

Enge Absprache mit dem Gesundheitsamt

Die Veranstaltung wird aufgrund der Pandemie in enger Absprache mit dem Fachdienst Gesundheit der Stadt geplant, damit notwendige Hygiene- und Sicherheitsauflagen umgesetzt werden können und gegebenenfalls ein Hygienekonzept erstellt werden kann. Der Termin wurde gewählt, um einerseits nicht in die Osterferien zu geraten, andererseits die Vegetation möglichst zu schonen.

An der Aktion „Wir machen Neumünster sauber“ nahmen Ende März 2019 über 800 Bürger, darunter viele Kinder, teil und säuberten die Stadt von jeder Menge Unrat. Archivfoto: Lipovsek
An der Aktion „Wir machen Neumünster sauber“ nahmen Ende März 2019 über 800 Bürger, darunter viele Kinder, teil und säuberten die Stadt von jeder Menge Unrat. Archivfoto: Lipovsek
 

Stadtpräsidentin übernimmt die Schirmherrschaft

Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger übernimmt auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für „Wir machen Neumünster sauber“. „Ich freue mich, diese tolle Aktion wieder unterstützen zu dürfen und bin optimistisch, dass sie stattfinden kann“, sagt die Stadtpräsidentin. Sollte der Termin aufgrund der dann aktuellen Infektionslage nicht zu halten sein, gibt es einen Ausweich-Termin nach den Osterferien. Hierfür steht der Courier im engen Kontakt mit dem Fachdienst Natur und Umwelt der Stadt.

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Kunstwerke und Alltagsgegenstände aus Müll

Auch wenn in diesem Jahr auf die Schulen als Partner verzichtet werden muss, sollen Schüler doch bewegt werden, sich Gedanken über Müllvermeidung und Nachhaltigkeit zu machen. Sie sollen kreativ werden und zeigen, was aus Müll entstehen kann, Kunstwerke oder Alltagsgegenstände erstellen. Diese werden auf der Homepage des Holsteinischen Couriers, einige auch in der Zeitung, vorgestellt. Und wer weiß, vielleicht lässt sich ja auch eine Ausstellung gestalten.

Mit Müllsäcken und Eimern „bewaffnet“ fischten viele Organisationen, hier die Freiwillige Feuerwehr Wittorf, Müll aus den Knicks. Archivfoto: Lipovsek
Mit Müllsäcken und Eimern „bewaffnet“ fischten viele Organisationen, hier die Freiwillige Feuerwehr Wittorf, Müll aus den Knicks. Archivfoto: Lipovsek
 

März 2019: 800 Bürger sammelten 9,3 Tonnen Müll

Bei der letzten Aktion, die stattfinden konnte, sammelten Ende März 2019 rund 800 Bürger fast doppelt so viel Müll wie im Premierenjahr zuvor: insgesamt fast 9,3 Tonnen. Über 40 Sponsoren unterstützten das Engagement und sorgten so dafür, dass jeder Stadtteil 705 Euro für nachhaltige Projekte erhielt. Für Wittorf gab es noch einen Bonus von 205 Euro 

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TBZ wird den gesammelten Müll wiegen

Ein Erfolg, den der Courier am 21. März gern wiederholen möchte. Die Sammelpunkte liegen wie in den Vorjahren in den neun Stadtteilen an zentralen Orten. Das Technische Betriebszentrum (TBZ) als einer der wichtigen Partner hat bereits seine Unterstützung zugesagt. Die Container werden wieder nach dem Sammeln gewogen und der Stadtteil ermittelt, in dem am meisten Müll zusammengekommen ist. Die Organisation vor Ort übernehmen die Stadtteilbeiräte, die auch dieses Mal das wichtige Bindeglied zwischen Holsteinischem Courier und den Teilnehmern bilden.

Alle Infos rund um die Aktion und auch eventuelle Änderungen gibt es ab sofort unter www.shz.de/lokales/holsteinischer-courier/
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