Neumünster : Dem „Maestro“ huldigten die Massen

shz_plus
Ansturm: Bis weit Richtung Autobahn stauten sich die Fans von Leonarnd Bernstein. Manche weiblichen Gäste waren schon weit vor der Holstenhalle ausgestiegen und ließen ihre Männer einparken. Fotos: Joachim Krüger
1 von 3
Ansturm: Bis weit Richtung Autobahn stauten sich die Fans von Leonarnd Bernstein. Manche weiblichen Gäste waren schon weit vor der Holstenhalle ausgestiegen und ließen ihre Männer einparken. Fotos: Joachim Krüger

1987: Leonard Bernstein gastierte in den Holstenhallen. Kanzler Schmidt und Ehefrau Loki trafen ihn und bewunderten ihn.

Exklusiv für
shz+ Nutzer

shz.de von
24. August 2018, 17:40 Uhr

Neumünster | Er war Pianist, Dirigent, Komponist, TV-Star, Musikphilosoph, Buchautor, Lehrer – der am 14. Oktober 1990 verstorbene Weltstar Leonard Bernstein trug seinen Spitznamen „Mister Music“ völlig zu Recht. Am ...

ümsteuernN | Er arw iaPits,n Dire,itng Kpiomstno, TV-,aSrt ,lpsosuioMhikph rahcBotu,u eLherr – dre am 1.4 eOkrobt 9901 srvrbeoeetn aeWltstr Lrneoda nesBnrtie utrg neensi ptazSmnein sir„eMt u“sciM glilvö uz .Rceth Am entuiegh onnSnaedb wäre re 100 rJahe tla gndowere de(r Ceurori ehtiec)ret.b iVlee atle tuesrnmeaenNür ehnab ied rn,ngEunier wei rde r„toaM“se hanc emrstüunNe kma – udn afu ned zanerlK mHluet mhtSidc dnu aurF kLio f.atr

Frü ,lieev ied nih ieb oeKztnern rene,ebtl orv allme in erd Hlahosneltle ebneeeigtlt tel,enber dnsi ied rneenEngirun icuuhssl.chöanl Beim Kütselnr hnabe eid eutnetlfhaA im andL iczhwens ned nMreee ahglhnnaceit ikrcEdnu ilnstensaeh:r „I lfel in loev htiw hgiot,“eScesins-Hlwl tnbnekae er. iDeesn lTiet ätgrt hcua eni ejtzt eeeericnhnss hcuB mi .lhzgahlaWVero-ct

asD Kotnezr sed esirtlahsecFreosvt in dre nHeasltllhoe am 1.1 iJul 987,1 eib dem ctsnuähz lroaCs erpirSe edi inniSefo N.r 5 nvo eSibilsu erieirtigd ndu iliceclßshh tsnenrBie rüf issnwtryakS „eL ersca ud rie“psmtnp löcpöihthhcersns mzu otkTstkac g,ifrf mmtni reilvat bteerin uaRm in rde bnPuilaitok ei.n

eZnh soF,to edi erd ldaaeigm rCufotrgooe-Fair icJhaom rrKgeü ssh,cos umetodeekirnn sda oKt,erzn setenttga rbea auhc eneni hnuöcnegilehnw kiBcl hinrte ide uieslnKs. toDr rertientpsäe hsic red rstltaWe etntbo orlkec nud äilgss – itmeszu ni rvgrwroeuo,lpelNe sJnea dnu cBsnhstoeho.u eDn ungjen snuirkMe aus lelra tWle, eid sda teirostsrevaclheF dnl,itbee atrt re wierneg asl srgetrne r,heLre nosrned hree sla lärecreivht eFrund gee.üenrgb mDaasl eelggnna nieieg hhöuigcnwlnee e,ssaphpsücShnc ied uahc legenrirüabo errFou hmcan.et aDs gla ctnhi utzltez na rde heAnsnwtiee ovn aesbntkdAznulerl uleHtm cSidtmh ndu snreie .kLio nenD mi wsmrmikaeneuZn mit itatdnnvlsetFaein sJuuts Ftzrna, tmi dem nih neei edFhasrtcufn drbena,v hteta cthSmid – lebsst ein turge itnsiPa – ßnoegr etlinA n,aadr dssa rde otrMesa pütrhbuae ahcn toelsiheScgwnislH- mak dun chis uz ttntuArfei ebaalßrhu eschkisalrs nolerszeäKt klere.brteeiärt

tofrFago mcoaihJ Kgürre wra ,daieb als dsa ahEaerp itmhdSc mde Wreastlt in nesrie edreoGabr eienn mti mneei oegßrn teSni zsteneebt iRgn asl sneörhcpsile sekchneG ehrrb.eeicüt reD ez-,nlraEKx erd znbeteeisl im mUangg itm oeosPgrenterfsfa als uraneogsespch sunrihwc g,alt awr ewi hlswsgce.aetue „An iesdem bneAd rwa re ‚ru‘n wrch“is, eentrnri schi .eüKrrg

erD SiP-okPtelrDi elfi rvo tBrsinene löfrhmci fau eid n,Kie er nud iLko beletarn anlsesasgue mit ey“„nnL emr.hu teueH dweürn staogPsorefrefne ni cihlnäehn aitnnteioSu olwh hicnt ehmr ed.gutlde eB„i erd ulneeklat gioteeakiPteirnolrn ßiwe ich t,hnic bo cih uhüearbpt edbia ensi l.etowl Es wüerd hlwo rnu dei nichüble nlzneheör esonP en“egb, aubgtl edr feheürr .trib-rtereCeMaiiuro

zur Startseite