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Holstenhallen-Flohmarkt : Das Wetter halbierte die Besucherzahl

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Sturm und Regen machten dem Osterflohmarkt an den Holstenhallen einen Strich durch die Rechnung.

Neumünster | Am Sonntag vom Regen verschüttet, am Montag vom Winde verweht – so schlechtes Wetter hat es beim Flohmarkt an den Holstenhallen noch nie gegeben. Die sonst bei Oster-Spaziergängern aus der ganzen Region sehr beliebte Veranstaltung zählte deshalb im Vergleich zum Vorjahr auch nur annähernd die Hälfte der Besucher.

„So rund 5000 Leute werden es letztlich wohl doch gewesen sein. Aber wir veranstalten den Markt an dieser Stelle jetzt seit 35 Jahren. Es gab Jahre, da hatten wir Schnee, und manchmal war es auch regnerisch. Aber so ein mieses Wetter hatten wir noch nie. Deshalb ist der Platz auch nur halb voll“, erklärte der Veranstalter Dieter Gruneberg (71) am Sonnabend.

Auch abgebaut wurde an diesem Tag deutlich früher als sonst. Bereits kurz nach 14 Uhr waren die nassen Stände wieder eingepackt.

Die Neumünsteraner Kenneth (13) und seine Mutter Jasmin Lukat (33) ließen sich davon den Spaß allerdings nicht verderben. „An den Ständen haben wir zwar nichts gekauft. Aber ein paar Äpfel wollen wir jetzt noch mitnehmen, damit wir nicht mit gänzlich leeren Händen nach Hause gehen“, meinten die beiden lachend. Ganz ähnlich sahen das Marita (53) und Claus-Jürgen Werth (56). „Wir kommen jedes Jahr hierher. Doch leider ist zu beobachten, dass es immer mehr professionelle Trödler und fliegende Händler mit Neuware gibt. Das ist schade. Denn den Charme des Flohmarktes machen doch die privaten Verkäufer aus“, bedauerten die beiden Nortorfer.

Dennoch wurde natürlich auch angeboten, was sich an Tand und Trödel im Keller und auf dem Dachboden finden ließ. Neben ausrangierten Spielsachen, Bekleidung und Büchern gab es vor allem Schmuck, Dekorationsartikel und Geschirr. Deshalb widersprach Dieter Gruneberg auch der Kritik. „Natürlich ändert sich das Angebot mit der Zeit. Und der Markt will ja auch finanziert sein. Aber wir achten schon noch darauf, dass die Anzahl der privaten Anbieter überwiegt“, erklärte er.

Am Montag startete der Markt für die Verkäufer zunächst vielversprechend. Denn der Sonnenschein am Vormittag lockte dann doch noch zahlreiche Besucher an. Aber wegen der starken Windböen wurde die Veranstaltung bereits am Mittag und nicht wie üblich gegen 16 Uhr geschlossen. „Am Vormittag war es ganz gut. Aber als der Wind einsetzte und es dann auch noch zu regnen begann, konnte man zusehen, wie die Leute fast fluchtartig das Gelände verließen“, berichtete Eray Yildemir aus Hamburg, an dessen Stand Blusen und Pullover durch die Gegend flatterten.

Der nächste Flohmarkt an den Holstenhallen findet am 24. April statt. „Dazu bedarf es auch keiner Anmeldung. Ab 6 Uhr morgens kann jeder einfach kommen und seine Tische aufbauen“, warb Dieter Gruneberg abschließend.

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