OB-Wahl : Das Tauras-Bündnis steht wieder

Olaf Tauras will OB bleiben.
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Olaf Tauras will OB bleiben.

Olaf Tauras bewirbt sich um eine zweite Amtszeit als Oberbürgermeister. CDU, FDP und Grüne unterstützen ihn

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05. Juli 2014, 09:45 Uhr

Neumünster | Alles auf Anfang: Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras hat gestern bekannt gegeben, dass er sich bei der OB-Wahl im Juni 2015 um eine zweite Amtszeit bewirbt. Dabei hatte er auch die Vertreter des so genannten „Tauras-Bündnisses“ von 2009 an seiner Seite: CDU, Grüne und FDP unterstützen ihn erneut.

Tauras zählte vor der Presse auf, wie sich Neumünster in seiner Amtszeit entwickelt habe: Eröffnung des DOC, Bau der Holsten-Galerie, viele neue Arbeitsplätze durch diverse Projekte (z.B. Milchwerk, Altes Stahlwerk), deutlich bessere Finanzsituation im städtischen Haushalt, viele Investitionen in Kindertagesstätten und Schulen, Schaffung eines Integrationsbeauftragten und des Forums der Vielfalt, Start des Klimaschutzprogramms und anderes. „Das Image von Neumünster hat sich verbessert, viele Rahmendaten auch. Das haben wir in Neumünster zusammen erreicht, und ich möchte viele Projekte noch weiter voranbringen“, sagte der parteilose Tauras (46).

In einer zweiten Amtszeit würde er unter anderem diese Schwerpunkte setzen: weitere Ansiedlungen in der Wirtschaft, Arbeitsplätze schaffen, Schuldenabbau, Innenstadt nach dem Bau des ECE-Centers voranbringen, mehr Kitaplätze, Bedingungen für Radfahrer (aber auch Autofahrer) verbessern.

Wolf Rüdiger Fehrs (CDU), Thomas Krampfer (Grüne) und Stefan Kommoß (FDP) lobten Tauras (in harmonischer Eintracht) als „richtigen Mann am richtigen Platz“ (Fehrs), „kommunikativen OB mit vielen richtigen Zielen“ (Krampfer) und seine erste Amtsperiode als „Erfolgsstory“ (Kommoß). Man werde zusammen an der Wiederwahl arbeiten und sei sehr optimistisch.

Einen Gegenkandidaten hat Tauras noch nicht. Die SPD-Kreisvorsitzende Kirsten Eickhoff-Weber teilte auf Nachfrage mit: „Die SPD beschäftigt sich lieber mit den Sachfragen, die die Menschen in dieser Stadt bewegen. Über Personalien sprechen wir, wenn die Zeit dafür gekommen ist.“

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