Trinkwassernetz : Das Spülen der Rohre geht gut voran

Frank Nemetz (rechts) und Udo Fröhlich reinigen nicht das erste Mal in der Stadt die Rohre. Sie waren schon öfter hier und wissen, wie es geht. Das Wasser aus einem abgeriegelten Bereich wird über einen Hydranten zur Pumpe (im Laster) geführt und dann in die Kanalisation der Straße gespült. Ein Monitor im Inneren des Lasters zeigt den Grad der Verschmutzung an.
Frank Nemetz (rechts) und Udo Fröhlich reinigen nicht das erste Mal in der Stadt die Rohre. Sie waren schon öfter hier und wissen, wie es geht. Das Wasser aus einem abgeriegelten Bereich wird über einen Hydranten zur Pumpe (im Laster) geführt und dann in die Kanalisation der Straße gespült. Ein Monitor im Inneren des Lasters zeigt den Grad der Verschmutzung an.

Frank Nemetz und Udo Fröhlich aus Sachsen sorgen derzeit dafür, dass sich im Neumünsteraner Trinkwasser keine Keime ansiedeln können

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26. April 2017, 08:35 Uhr

Neumünster | Das Prinzip ist laut Frank Nemetz ganz einfach: „Wir machen mit einer Pumpe aus einer linearen eine turbulente Strömung. Durch den hohen Durchsatz werden Ablagerungen ganz ohne Zusätze und Chemie von den Rohren gelöst und können ausgespült werden“, sagt der Geschäftsführer der „NED Water Tec“ aus Plauen in Sachsen. Gemeinsam mit seinem Kollegen Udo Fröhlich reinigt er derzeit im sogenannten „Saug-Wasser-Verfahren“ die Trinkwasserrohre in Einfeld, der Gartenstadt, Krogaspe und Timmaspe.

Das läuft gut voran. Ende der Woche will das Duo, das von den Stadtwerken beauftragt wurde, fertig sein. Die Aktion ist in regelmäßigen Abständen vorgeschriebene Pflicht. „Über die Jahre sammeln sich natürliche, mineralische Ablagerungen an. Diese Inhaltsstoffe könnten unter Umständen Grundlage für eine Verkeimung sein“, erklärt Nemetz. Da Trinkwasser ein hohes Gut und wichtiges Nahrungsmittel ist, sind Verunreinigungen zu vermeiden.

Kunden müssen noch bis Freitag in den betroffenen Orten und Stadtteilen mit kurzen Unterbrechungen der Wasserversorgung rechnen.

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