Das Sportheim soll einen Anbau bekommen

Große Pläne hat der Sportverein für das Sportheim im Rickling: Für 250 000 Euro soll angebaut werden.
Große Pläne hat der Sportverein für das Sportheim im Rickling: Für 250 000 Euro soll angebaut werden.

75 000 Euro soll die Gemeinde für das Vorhaben zuschießen

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27. Juni 2014, 12:32 Uhr

Der geplante Anbau für das Sportheim in Rickling stand im Mittelpunkt der Sitzung des Bauausschusses. Dafür hat der Sportverein einen Zuschuss bei der Gemeinde beantragt. Der Vorsitzende des SV Rickling, Arne Jantzen, bezifferte die Kosten für den Anbau mit 250 000 Euro.

Um Fördergelder vom Landes-, sowie vom Kreissportbund von insgesamt 80 000 Euro zu bekommen, muss sich auch die Gemeinde mit mindestens 30 Prozent, das sind 75 000 Euro, an diesem Vorhaben beteiligen.

Die verbleibenden 95 000 Euro will der Verein in Eigenleistung stemmen. Und genau daran schieden sich die Geister. „Seid ihr sicher, dass der Verein diese Summe wirklich einarbeiten kann? Das sind mehrere Tausend Stunden, und wenn es nicht klappt, muss die Gemeinde letztlich doch dafür geradestehen“, argwöhnte man im Kreis der Gemeindevertreter.

Letztlich konnte Arne Jantzen den Ausschuss jedoch überzeugen, dass der Verein sich dieses Vorhaben gut überlegt hat. Der Empfehlungsbeschluss für die geforderte Kostenübernahme wurde, allerdings gedeckelt, schließlich dann doch einstimmig gefasst.

Ebenfalls kontrovers diskutierten die Ausschussmitglieder den Bautyp der fünf neuen Bushaltestellen für die Dorfstraße. Hier sprach sich Bürgermeister Christian Thomann (ABR) für die vorhandene Fachwerkvariante aus. Im Empfehlungsbeschluss entschied sich der Ausschuss letztlich mit zwei Gegenstimmen jedoch für eine zeitgemäße Stahlkonstruktion, für die Kosten in Höhe von insgesamt 44 000 Euro genannt wurden.

Unterschiedliche Meinungen gab es auch zum Thema Winterdienst in der Gemeinde. Bisher wurde der Fußweg an der Dorfstraße von den Gemeindearbeitern geräumt. Doch eigentlich ist dies, laut Gemeindesatzung Aufgabe der Anlieger. „Wegen der Gleichbehandlung aller Einwohner müssten wir dies auch für den neuen breiteren Kombiweg einfordern, doch in der Praxis lässt sich das nicht umsetzen“, erklärte dazu der Ausschussvorsitzende Keno Jantzen (CDU). Als Kompromiss einigte sich der Ausschuss hier auf den Beschluss, dass die Satzung unangetastet bleiben soll. Die Gemeinde wird allerdings weiterhin unterstützend in Dorfstraße räumen, um die Zuwegung zu den öffentlichen Einrichtungen zu gewährleisten.

Einen Überblick über die Entwicklung der Kosten für die Sanierung der Dorfstraße gab zudem Jochen Möller aus der Verwaltung. Demnach wurden in den ersten Planungen vor zwei Jahren hierfür rund 670 000 Euro veranschlagt. Nach der Feststellung, dass das Kanalsystem ebenfalls marode ist, stiegen die Baukosten auf stolze 2,5 Millionen und mit den aktuellen Mehrkosten in Höhe von 420 000 Euro kostet die Sanierung nun rund drei Millionen.





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