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Treppenlauf für Feuerwehrleute : Das siebtbeste Team Deutschlands

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Beim 5. internationalen Berliner Treppenlauf für Feuerwehrleute belegten die Neumünsteraner Stefan Kanschat und Nils Semmelhaack Platz 14.

Neumünster/Berlin | Strahlende Gesichter hoch über den Dächern der Hauptstadt: Oberbrandmeister Stefan Kanschat (32) und Brandmeister Nils Semmelhaack (28) von der Berufsfeuerwehr haben beim 5. Berliner Treppenlauf für Feuerwehrleute, dem sogenannten „Firefighter Stairrun“, am Sonnabend den 14. Platz erreicht. Für die 770 Stufen bis in die 39. Etage des Hotels Park Inn am Alexanderplatz benötigte das Duo 7:21,8 Minuten und war damit exakt 30 Sekunden schneller als im vergangenen Jahr. Die ersten vier Plätze in dem internationalen Wettbewerb mit insgesamt 700 Startern in 350 Mannschaften gingen an polnische Feuerwehrleute. Kanschat und Semmelhaack beendeten den Wettstreit als bundesweit siebtbestes Team hinter den Kollegen aus Hamburg, Konstanz, Göttingen, Zeuthen sowie der Bundesfeuerwehr.

Bei ihrer gemeinsamen Premiere vor einem Jahr hatten die beiden den 23. Platz erreicht. Stefan Kanschat war bereits vor zwei Jahren mit seinem Kollegen André Wesemann erstmals dabei, damals reichte die Leistung gleich zu Platz 28. „Die kontinuierliche Steigerung ist für uns großer Ansporn. Im kommenden Jahr wollen wir die dominierenden Polen angreifen“, sagte Kanschat. Doch das wird kein leichtes Vorhaben. Regelmäßiges und noch härteres Training stehen auf der Agenda. „Diesmal haben wir alles gegeben und waren im Ziel an unserer Leistungsgrenze, richtig erschöpft und ausgelaugt“, berichtete Kanschat. Kein Wunder: Der kräftezehrende Parcours musste schließlich in voller Montur und mit Atemschutzgeräten auf dem Rücken absolviert werden.

Zugute kam den beiden ein besserer Startplatz. Weil sie im vergangenen Jahr bereits unter den besten 25 waren, durften sie ohne Konkurrenz starten. Ein Gerangel oder Überholmanöver von langsameren Teams auf den Treppenabsätzen blieb somit aus. Doch nicht nur das half den Berufsfeuerwehrleuten. „Durch Zufall trafen wir im Hotel auf Gäste aus Neumünster. Die waren sehr interessiert und haben uns dann angefeuert. Das war super“, so Kanschat.

Zeit zum Durchatmen bleibt jetzt aber nicht. Neben dem Berufsalltag wollen Kanschat und Semmelhaack in die Vorbereitungen für die 7. internationalen Feuerwehr-Wettkämpfe in Berlin im Herbst gehen. Fünf Stationen müssen sie dort in voller Montur und mit Atemschutzgerät so schnell es geht meistern. Im vergangenen Jahr erreichten sie dabei in der Bundeshauptstadt den 28. Platz unter 61 Teams.

 

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erstellt am 20.Apr.2015 | 05:30 Uhr

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