Hein Tüt sagt “Guten Morgen“ : Das schlägt auf den Magen

Lieferdienste ganz unterschiedlicher Art boomen in der Coronakrise. Hein kann dem nur wenig abgewinnen.

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15. April 2021, 07:00 Uhr

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Die Essgewohnheiten ändern sich in der Coronakrise. Das hat Hein überdeutlich festgestellt. Nicht nur, dass die kleinen Autos und Fahrräder von Lieferdiensten gefühlt zehn Mal häufiger an seinem Haus vorbeidüsen als noch vor der Krise. Verwandte aus Hamburg beispielsweise sind jetzt zeitweise im Home-Office und haben mehr Zeit miteinander. Dadurch haben sie das Kochen für sich entdeckt. Da sie aber nur kleine Mengen benötigen, lassen sie sich die Zutaten bereits fertig portioniert liefern, so haben sie jeden Tag ein anderes Gericht und keine Reste.

Hein findet das toll, für ihn ist das aber nichts. Er ist auf das schnelle Essen in der Mittagspause angewiesen, und das ist echt problematisch. Ihm schlägt der Lockdown im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen. Seit Wochen ernährt er sich abwechselnd von Pizza, Döner und Salat oder Sushi aus der Supermarkt-Kühltheke.

Allein deshalb hofft er, dass die Einschränkungen für die Gastronomie endlich aufgehoben werden.

Guten Tag, bis morgen!

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