Erstaufnahme in Boostedt : Das sagen die Boostedter über die Flüchtlinge

bryluk

Wie steht es um das Miteinander von Flüchtlingen und Einheimischen? sh:z hat die Boostedter gefragt.

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10. August 2018, 07:30 Uhr

Boostedt | Anfang April 2015 zogen die ersten Flüchtlinge in die Boostedter Erstaufnahme ein. Über 2000 Menschen wurden in der ehemaligen Rantzau-Kaserne in Spitzenzeiten beherbergt – begleitet von Protesten, Ängsten, Hilfsbereitschaft. Jetzt sagt Bürgermeister Hartmut König: „Das Klima in Boostedt hat sich verändert.“ Zurzeit leben in der Unterkunft 1351 Menschen, ein Drittel davon ohne Bleibeperspektive, denn: Seit Anfang 2017 befindet sich in der 4600-Seelen-Gemeinde auch die Landesunterkunft für Ausreisepflichtige. Für König ist Boostedt ein „Ankerzentrum durch die Hintertür“. Die Bürger beschweren sich bei ihm über die Anzahl der Flüchtlinge, das Auftreten von jungen Männern, insbesondere auch gegenüber Frauen, und über Alkoholkonsum.

Unsere Redakteure Alexandra Bury, Christian Lipovsek und Michael Kierstein hörten sich in Boostedt um und fragten nach, wie Einwohner das Verhältnis zu den Flüchtlingen beurteilen.

 
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