Angebote und Beratung : Das Reisefieber zog 2000 Besucher in die Stadthalle

Rund 2000 Besucher ließen sich am Sonnabend in der Stadthalle beraten.
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Rund 2000 Besucher ließen sich am Sonnabend in der Stadthalle beraten.

Die Firma Dehn Touristik informierte über das Angebot an Ausflugszielen und Urlaubsreisen. Städtetouren sind besonders beliebt.

shz.de von
26. Januar 2015, 08:30 Uhr

Neumünster | Norwegen, New York oder vielleicht doch lieber Napoli: Rund 2000 Besucher strömten am Wochenende in die Stadthalle, um sich über die Angebote des Neumünsteraner Reiseunternehmens Dehn Touristik zu informieren. Rund 30 touristische Partner der Firma hatten hier zudem ihre Stände aufgebaut, um sich zu präsentieren.

Die Offerten waren bunt gemischt. Vom Tagestrip nach Berlin über Ausflüge in die Autostadt nach Wolfsburg bis hin zu exklusiven Kreuzfahrten war alles dabei. Und neben den Auskünften der Anbieter machten außerdem wieder zahlreiche Vorträge Lust auf Reiseziele in Nah und Fern.

Diese Gelegenheit nahmen auch Sonja (64) und Hans-Joachim (68) Jacobs wahr. „Der Vortrag über das Baltikum war super. Aber leider passt der Reisetermin nicht. Vielleicht fahren wir jetzt nur nach Masuren, oder aber es geht nach Süd-Norwegen. Das kennen wir auch noch nicht“, verrieten die beiden Flintbeker.

Veranstalter Joachim Dehn zeigte sich zufrieden: „Das ist bereits unsere 13. ,Reiseschmiede’. Das Interesse der Besucher und Aussteller ist groß. Und durch unseren hauseigenen Shuttle-Service aus den umliegenden Regionen haben wir auch dem Wetter ein Schnippchen geschlagen.“

Begleitete Rundreisen und Städtetouren sind nach Auskunft von Joachim Dehn nach wie vor sehr beliebt. Auch das Fernsehen mache manchen Kunden Lust aufs Reisen – denn wer gerne die Filme von Rosamunde Pilcher oder Inga Lindström sehe, der möchte vielleicht auch gern selbst an die Schauplätze in Cornwall oder Schweden fahren. „Aber auch unsere Busse zu den Auswärtsspielen des HSV sind immer gut besetzt“, berichtete er.

Verändert hat sich laut Dehn allerdings die Buchungsrate bei Reisen nach Nordafrika. Die Sicherheit vor Ort sei den Kunden sehr wichtig. „Wir beobachten natürlich die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes, doch bisher mussten wir noch keine Reise absagen“, erklärte Dehn. Tunesien und Marokko seien aber zum Beispiel zurzeit schwer zu verkaufen. Davon profitierten jetzt unter anderem die Kanarischen Inseln sowie auch Fernziele wie zum Beispiel China, erläuterte der Fachmann weiter.

Das Reich der Mitte könnte die lustige Reisetruppe um Ingrid Mahnke sogar ein zweites Mal begeistern. „Das war toll. Aber wir haben auch noch Holland, Wien und vieles andere auf unserer Liste“, erzählte die 69-jährige Boostedterin, die gemeinsam mit ihren Freundinnen über die Messe bummelte.
 

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