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Holsteinischer Courier

22. August 2017 | 13:37 Uhr

Wasbek : Das neue Lidl-Lager nimmt Gestalt an

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Eine Planungsänderung beschert der Gemeinde Wasbek einen verbesserten Ausbau des Wendehammers an der Industriestraße .

Die Großbaustelle im Wasbeker Gewerbegebiet an der Autobahn 7 in Höhe der Anschlussstelle Neumünster-Mitte ist mittlerweile weithin sichtbar. Seit September laufen hier die Arbeiten für die Erweiterung des Lidl-Betriebslagers auf Hochtouren. Das bereits fertige Fundament und die riesigen Trägerstützen lassen das Ausmaß des Baus erahnen. Gleichzeitig beschert eine kurzfristige Planungsänderung des Antragstellers den Wasbekern einen verbesserten Ausbau des Wendehammers an der Industriestraße – und das ohne Zusatzkosten für die Gemeinde.

„Wenn alles so wie geplant läuft, wird in rund neun Monaten alles fertig sein. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde hat sehr gut funktioniert, war unkompliziert und vor allem verlässlich“, sagte der Betriebsleiter Tobias Falkenberg zu dem Erweiterungsbau.

Grünes Licht für die Erweiterung des Betriebslagers um etwa 13 000 Quadratmeter auf künftig rund 40 000 Quadratmeter bekamen die Antragsteller noch vor der Kommunalwahl im Mai vorigen Jahres von der Gemeindevertretung. Das hatte den Vorteil, dass sich die neuen Gemeindevertreter nicht mehr in die komplexe Thematik einarbeiten mussten. Außerdem konnten so die Antragsteller ihr Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 15 Millionen Euro ohne weitere Verzögerung in Angriff nehmen. Denn die Lagerkapazität für die 81 Lidl-Filialen im Land ist mittlerweile ausgereizt.

Mit Fertigstellung der Baumaßnahmen in Wasbek werden die Außenlager in Kaltenkirchen und Neumünster geschlossen. Durch die Betriebsvergrößerung werden in Wasbek dann bis zu 60 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Ein von Lidl in Auftrag gegebenes Schallgutachten besagt, dass durch die Erweiterung keine Lärmschutzmaßnahmen für Anwohner erforderlich sind.

Darüber hinaus hatte der Planer Peter Scharlibbe aus Aukrug schon vor Abschluss des städtebaulichen Vertrages bereits in den Fachgremien den Nachweis erbracht, dass der Verkehrsknotenpunkt im Einmündungsbereich der Bundesstraße 430 und der Industriestraße durch das Vorhaben nicht überbeansprucht wird. Im Gegenteil: Trotz der Erweiterung werden weniger Lastwagen das Betriebslager anfahren. Denn bisher standen wegen der begrenzten Lagerkapazität nur halb beladene Lkw an den Rampen. Wenn die Baumaßnahme abgeschlossen ist, werden spürbar weniger Lastwagen mit vollen Ladeflächen die Warenregale auffüllen können, hieß es.

Vorteilhaft für die Wasbeker ist weiterhin, dass eine kurzfristige Planungsänderung der Antragsteller ihnen eine bauliche Verbesserung des Wendehammers in der Industriestraße einbringt. Denn ursprünglich war die Zufahrt zum Betriebslager von der Industriestraße aus geplant worden. Jetzt sollen alle Laster über eine betriebseigene Stichstraße vom Wendehammer zu den Entlade-Rampen fahren. Dadurch wird das Ende der Industriestraße neu gestaltet. Die gesamten Umbaukosten tragen die Antragsteller.

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erstellt am 03.Jan.2014 | 11:30 Uhr

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