Grossenaspe : Das Krippenspiel gehört dazu

Dies ist eine der zwei Gruppen, die Weihnachtsgeschichte heute in der Katharinenkirche spielt.
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Dies ist eine der zwei Gruppen, die Weihnachtsgeschichte heute in der Katharinenkirche spielt.

36 Kinder wirken bei der Aufführung in Großenaspe mit. Schon bei der Generalprobe gab es viel Applaus.

shz.de von
23. Dezember 2015, 16:28 Uhr

Grossenaspe | Alle Jahre wieder: Einen absoluten Höhepunkt des Jahres stellt in Großenaspe das Krippenspiel in der Katharinenkirche dar. Und so werden dort auch heute wieder je 18 Kinder im Alter ab fünf Jahren das Weihnachtsspiel in den Gottesdiensten um 14 Uhr und um 15.30 Uhr aufführen.

Am Dienstag bei der Generalprobe war den Mitwirkenden allerdings schon ein bisschen Lampenfieber anzumerken. Doch es klappte alles wunderbar, sodass Gemeindepädagoge Patrice George und sein Team mit den kleinen Akteuren hoch zufrieden waren. „Wir proben bereits seit Oktober. Dennoch werden die Kinder natürlich immer aufgeregter, sobald Weihnachten in die Nähe rückt. Aber heute hat alles super geklappt. Das Publikum wird wieder seine Freude an dem Spiel haben“, war sich der Gemeindepädagoge sicher.

Ebenfalls zufrieden äußerten sich Georges Assistentinnen Jaqueline Klein und Celina Lorbeer. Die beiden 14-Jährigen sorgten für die Kostüme und übten mit den Kindern die neuen Lieder ein. „Wir haben früher selbst mitgespielt. Uns macht es großen Spaß, mit den Kindern zu arbeiten. Und das Krippenspiel gehört für uns einfach zu Weihnachten dazu“, erklärten die beiden.

Ebenfalls Applaus gab es außerdem aus den Reihen der Zaungäste. Denn die Besucher der Adventsfeier, zu der die Kirchengemeinde gemeinsam mit der Projektgruppe Flüchtlinge in Großenaspe (Pfig) die vor Ort lebenden Asylbewerber am Nachmittag in das Gemeindehaus eingeladen hatte, durften sich vorab schon einmal einige Szenen ansehen.

Während der Feier, an der rund 20 Flüchtlinge sowie ein Dutzend Helfer teilnahmen, hatten Jens Bösche (Pfig) und die junge Irakerin Khawla Khalaf Alias (19) den Gästen unter anderem die Weihnachtsgeschichte und einige deutsche Traditionen näher gebracht. So erzählten sie in simultaner Übersetzung unter anderem über die Symbolik des Tannengrüns und warum zurzeit so viele Sterne in den Fenstern leuchten. Es wurde gemeinsam gesungen, und nicht nur die Kinder genossen Apfel, Nuss und Mandelkern in dieser gemütlichen Runde.  


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