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Holsteinischer Courier

18. Dezember 2017 | 08:31 Uhr

Wasbek : Das Jugendheim heißt jetzt Sportlerheim

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Gemeindevertretung beschließt die Umbenennung. Die verkaufsoffenen Sonntage für 2016 stehen fest.

Wasbek | Da es bei Nicht-Wasbekern häufig zur missverständlichen Deutung insbesondere in Bezug auf den gastronomischen Betrieb des „Jugendheims“ kommt, beschloss die Gemeindevertretung auf ihrer Sitzung am Mittwochabend mehrheitlich, dass die Einrichtung ab sofort als „Sportlerheim“ geführt werden soll.

Eine entsprechende Beschilderung soll beauftragt werden, wenn abgeklärt ist, dass der Gemeinde daraus keine finanziellen Nachteile entstehen. Damit folgten die Gemeindevertreter einem Vorschlag von Reiner Großer (CDU), der aus der Historie berichtete, dass man beim Bau des Hauses im Jahr 1982 den Namen „Jugendheim“ hätte wählen müssen, um öffentliche Zuschüsse zu bekommen. „Aber heute ist dieser Begriff nicht mehr zeitgemäß, da er inhaltlich etwas anderes suggeriert als es ist. Und da die vorhandene Beschilderung sowieso kaputt ist, sollten wir diese Gelegenheit nutzen“, hatte Großer im Vorfeld zur Abstimmung erklärt.

Ebenfalls mehrheitlich beschlossen wurde der Haushaltsplan für 2016 sowie die Schließung eines Erbbauvertrags mit dem Schulverband für den Neubau der Sporthalle gemäß dem Empfehlungsbeschluss aus dem Finanzausschuss (der Courier berichtete). Einstimmig erfolgte ebenfalls die Zustimmung zur Zahlung eines Sitzungsgeldes für die Gleichstellungsbeauftragte in Höhe von 21 Euro sowie die Zahlung einer Aufwandsentschädigung für die beiden ehrenamtlichen Betreuer der Geschwindigkeitsmessanlage in Höhe von jährlich 150 Euro (der Courier berichtete).

Ebenfalls einstimmig votierten die Gemeindevertreter für die aus dem Bau- und Planungsausschuss empfohlenen Straßensanierungsarbeiten im Ortsteil Bullenbek für rund 140 000 Euro sowie für die forstliche Aufarbeitung des Kirchenwaldes (der Courier berichtete).

Angenommen wurde zudem der Antrag des örtlichen Gewerbevereins zu den verkaufsoffenen Sonntagen im kommenden Jahr. Diese wurden für den 20. März (zeitgleich mit dem Sonntagsverkauf in Neumünster), 10. April (zeitgleich mit der Outdoor-Messe in den Holstenhallen), 8. Mai (zum Tag der offenen Tür der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr) und den 10. Juli zum Kirchengemeindefest von der Gemeindevertretung bestätigt.

Bestellt wurden außerdem eine Gruppe von Flüchtlingsbeauftragten für die Gemeinde. Dieser gehören Dr. Gerd Bunzel, Carola Hansen, Volker Schmidt, Andreas Rohwer, Hans-Heinrich Doose und Helke Rathje an. Als Koordinatorin soll Uta von Schmidt-Kühl wirken. Und die Aufgaben des Flüchtlingsbeauftragten als Bindeglied zwischen Gemeinde und Helfern wird weiterhin Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff übernehmen.



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