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Holsteinischer Courier

13. Dezember 2017 | 18:35 Uhr

Unwetter : Das Gewitter brachte Wassermassen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Feuerwehr musste stundenlang in der Innenstadt und der Gartenstadt Keller und Senken auspumpen. Viele Autos verloren das Nummernschild

von
erstellt am 24.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Neumünster | Der sintflutartige Gewitterregen bescherte der Feuerwehr am Donnerstagabend einen Dauereinsatz. Gleich zehn Mal wurden die Einsatzkräfte gerufen, um Keller auszupumpen oder überflutete Straßen wieder passierbar zu machen. Sogar in einen Supermarkt ergossen sich die Fluten. Die Einsätze beschränkten sich laut Berufsfeuerwehr auf die Innenstadt sowie die Gartenstadt.

Der erste Hilferuf kam gegen 19.30 Uhr. Dann ging es bis kurz nach 21 Uhr Schlag auf Schlag: „Die meisten Probleme gab es im Bereich der Rendsburger Straße auf Höhe des Stock-Guss-Geländes und in der Bahnunterführung“, erklärte Brandamtmann Thomas Hoch von der Berufsfeuerwehr.

Hier stand das Wasser in den Senken so hoch, dass die Autos kaum noch durchkamen. In der Unterführung blieb ein Fahrzeug in den Wassermassen liegen (der Courier berichtete). Die Einsatzkräfte pumpten alles ab.

Reichlich nass war es auch rund um den Edeka-Markt am Hansaring. Als der Regenguss in den Supermarkt schwappte, musste hier auch die Feuerwehr helfen. „Im Laden stand das Wasser fünf Zentimeter hoch, vor dem Geschäft waren es 20 Zentimeter Wasser, die in den Laden zu laufen drohten“, erzählt Thomas Hoch. Doch mit ihren Pumpen verhinderten die Feuerwehrleute auch hier Schlimmeres. Jetzt wurde zwischen den Regalen noch gefeudelt.

Gut zu tun hatten die Einsatzkräfte auch am Kuhberg. Dort waren in dem Komplex Nummer 1-3 die Keller vollgelaufen. Und auch in der Gartenstadt stieg das Wasser hier und da an. So rückte die Wehr an die Ohmstraße und an den Hohrkamp an und pumpte das Wasser wieder aus den Häusern heraus.

Ein weiterer Dienst am Bürger: Im Bereich der vollgelaufenen Senken an der Rendsburger Straße sammelte die Feuerwehr noch zwölf Nummernschilder ein. Die waren alle im Frontbereich aus der Halterung gerissen, als die Autos mit Schwung durch die Wassermassen fuhren. Die Feuerwehr brachte die Kennzeichen zur Polizei. „Fünf wurden hier bereits wieder abgeholt“, erklärte Polizeisprecher Rainer Wetzel gestern.

Verletzt wurde bei dem Platzregen niemand. Größere Schäden entstanden nicht.

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