Grossenaspe : Das Gerüst soll die Kirchenbesucher schützen

Der Eingangsbereich der Großenasper Kirche ist durch ein Gerüst geschützt, das bis zum Frühjahr stehen bleiben wird.
Der Eingangsbereich der Großenasper Kirche ist durch ein Gerüst geschützt, das bis zum Frühjahr stehen bleiben wird.

Aus den Fugen rieselt es.

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13. Dezember 2014, 07:00 Uhr

Grossenaspe | Damit Besuchern der Großenaspe Katharinenkirche keine Bauteile auf den Kopf fallen, hat die Gemeinde im Eingangsbereich ein Gerüst mit Netz aufgestellt. Beim Austausch des Ziffernblatts an der Kirchturmuhr (der Courier berichtete) vor zwei Wochen ist festgestellt worden, dass Fugenteile des Turms lose sind und herabfallen können.

„In den 1960er-Jahren wurden die alten Fugen aus Kalkmuschelsand einfach mit Zementmörtel übergeschmiert. Die verschiedenen Materialien sind chemisch nicht miteinander verträglich, daher wurden Steine und Fugen angegriffen“, erklärte Küster Gunnar Stiens von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde.

Neu verfugt werden die schadhaften Stellen des Turms der knapp 250 Jahre alten Kirche daher mit Gipsmörtel. Die Arbeiten können witterungsbedingt jedoch erst im kommenden Frühjahr beginnen. Bis dahin bleibt das Schutzgerüst aufgebaut.  

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