Neumünster singt und spielt : Das Festival geht in die Feinplanung

Ihre Festival-Premiere hatten 2014 die Schüler der Hermann-Claudius-Schule aus Wasbek, die eine musikalische Reise durch die Jahreszeiten unternahmen. 2015 sind sie wieder dabei.
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Ihre Festival-Premiere hatten 2014 die Schüler der Hermann-Claudius-Schule aus Wasbek, die eine musikalische Reise durch die Jahreszeiten unternahmen. 2015 sind sie wieder dabei.

Großer Auftritt für Chöre, Orchester, Tanzgruppen und Solisten am 14./15. März / 800 Akteure präsentieren sich in drei Aufführungen

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20. Januar 2015, 07:00 Uhr

Neumünster | Wer tritt zu welcher Uhrzeit auf? Müssen noch Gruppen getauscht werden? Wer möchte eine Stellprobe am Tag vorher machen? Welche Lichtstimmung wird gewünscht? Zu einer guten Organisation gehört die Klärung vieler Details – und wenn 800 kleine und große Akteure beim Chor- und Musikfestival „Neumünster singt und spielt“ am Sonnabend/Sonntag, 14./15. März bei drei Aufführungen durch die Stadthalle geschleust werden, soll das reibungslos klappen. Johannes Nicolaysen vom Leitungsteam hatte beim ersten Vorbereitungstreffen der Gruppen daher eine Menge „auf dem Zettel“.

Zehn Chöre aus der Stadt und dem Umland, 5 Orchester, 13 Tanz- und Musikgruppen und 6 Solisten werden dem Publikum einen bunten Melodienreigen vom Volkslied über Musical-Melodien bis hin zum Tango oder Klassik-Stück präsentieren. Besonders erfreulich: Neben den „alten Hasen“ sind dieses Mal auch neue Gesichter mit von der Festivalpartie. Erstmals dabei sind die Musikgruppe „Alles in Ordnung“, der Chor „Störtöne“, der Chor Oering, die Grund- und Gemeinschaftsschule Boostedt und der Solist Pasquale Dittmann.

„Es ist schön, dass wieder viele Schulen mitmachen. Das verspricht wieder erfrischende Auftritte mit kreativen Ideen“, verkündete er vor rund 30 Gästen in der Tanzschule Prasse. Laut aktueller Planung sind die Big-Band der Kant-Schule, die Hermann-Claudius-Schule aus Wasbek, die Vicelin-, Freiherr-vom-Stein- und die Humboldt-Schule dabei. Ungewöhnliche Hörerlebnisse versprechen die Alphornbläser und die „Balance“-Akkordeonisten. Orientalisch wird es mit dem Tanzstudio Bahar. Nicht wegzudenken sind die Orchester und Chöre – der Holstein-Chor, der Mädchen-Musikzug, die Bratz-Band des SVT, die Liedertafel Boostedt, Einigkeit Wittorf, der Eisenbahn-Männerchor und der Luther-Chor sind Stammgäste, ebenso die Tanzschule Prasse, der Shanty-Chor Paloma, das Duo Liederwind und Solisten wie Finja Harder und Tina Heeschen. Die Familie Petersen freut sich ebenfalls auf ihren Auftritt.

Ein Ziel hat das Festival-Team: „Wir wollen die Zeit auf unter drei Stunden drücken, alle müssen sich an die vorgeschriebenen Zeiten halten“, mahnte Nicolaysen. Sitzfleisch ist trotzdem gefragt bei über zweistündigen Blöcken. Am Sonnabendabend wird der „goldene Notenschlüssel“ verliehen.

Karten kosten 10 Euro (6 Euro für die Empore); es gibt sie bei der Konzertagentur Auch&Kneidl am Großflecken-Pavillon, Tel. 4 40 64.

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