Stadttöpferei : Das erste Künstler-Duo arbeitet nach dem neuen Konzept

Veljko Zejak aus Slowenien beschäftigt sich künstlerisch mit sozialen Themen.
1 von 2
Veljko Zejak aus Slowenien beschäftigt sich künstlerisch mit sozialen Themen.

In die Stadttöpferei sind Veljko Zejak aus Ljubljana (Slowenien) und Katharina Kiebacher aus Berlin eingezogen.

von
25. Februar 2016, 08:15 Uhr

Neumünster | In die Stadttöpferei sind zwei neue Künstler eingezogen. Seit zwei Tagen arbeiten dort Veljko Zejak (35) aus Ljubljana (Slowenien) und Katharina Kiebacher (41) aus Berlin. Sie bilden das erste Künstler-Duo des neuen Programms „Ceramic Artist Exchange – Tandem“. Dabei sollen immer ein etablierter Künstler und ein Nachwuchskünstler gemeinsam vier Wochen vor Ort arbeiten und sich intensiv austauschen über ihre Ideen, Techniken, Erfahrungen und vieles mehr. Der Wissenstransfer bildet bei dem neuen Angebot einen Schwerpunkt.

Veljko Zejak setzt sich künstlerisch mit sozialen Themen auseinander. Unter anderem hat der Nachwuchskünstler in Gefängnissen, Flüchtlingsheimen und Romasiedlungen gearbeitet. „Ich möchte ihnen die Möglichkeit geben, sich künstlerisch auszudrücken“, erklärte er gestern bei der Vorstellung. In Neumünster möchte er Kontakt zu Flüchtlingen aufbauen, um Workshops anzubieten. 2015 erhielt er den ersten Preis der Internationalen Keramik Triennale „Unicum“ in Slowenien.

Katharina Kiebacher kommt ursprünglich aus dem Bereichen Fotografie und Film und machte ihren Master an der Glasgow School of Art in Großbritannien. . „Mit der zunehmenden Digitalfotografie fehlte mir mehr und mehr das Handwerkliche“, so die Künstlerin. Seit einiger Zeit verbindet sie deshalb die Fotografie mit der Keramik. „Das bringt andere Farben und Oberflächen“, sagt sie. Am Freitag, 18. März, um 18 Uhr werden beide Künstler ihre Arbeiten in der Stadttöpferei präsentieren.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert