SPD : "Das Ergebnis ist für uns enttäuschend"

Über die Liste in den Rat: Uwe Döring (links), Yvonne Zielke-Rieckmann und  Axel Westphal gehören - neben den elf Wahlkreissiegern - zu den  künftigen Mitgliedern der Ratsversammlung.   Foto: Carstens
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Über die Liste in den Rat: Uwe Döring (links), Yvonne Zielke-Rieckmann und Axel Westphal gehören - neben den elf Wahlkreissiegern - zu den künftigen Mitgliedern der Ratsversammlung. Foto: Carstens

Die SPD scheiterte mit ihrem Anspruch, stärkste Partei zu werden.

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27. Mai 2013, 07:53 Uhr

Neumünster | Damit hatte Uwe Döring nicht gerechnet. Die SPD stagniert mit ihrem Ergebnis von 34 Prozent (2008: 33,9) und ist weit von ihrem Anspruch entfernt, wieder stärkste Partei zu werden. Nur 14 Mandate erhält die SPD in der neuen Ratsversammlung. "Das Ergebnis ist enttäuschend", erklärte Spitzenkandidat Döring, der seinen Wahlkreis in Tungendorf verlor und über die Liste in den Rat einzieht.

Dabei hatte der Wahlabend im Belle Epoque doch so vielversprechend begonnen. Die ersten Prognosen sahen die SPD vorn - und Sozialdemokrat Andreas Kluckhuhn war der erste Direktkandidat, der seinen Einzug in den Rat feiern konnte. "Papa, Du bist drin!", freute sich auch Yvonne Zielke-Rieckmann darüber, dass ihr Vater Manfred Ratsherr bleibt.

Doch es folgten die Negativmeldungen. Als besonders einschneidend wurde bewertet, dass die SPD im einst "roten Tungendorf" zwei von drei Wahlkreisen abgeben musste. Die SPD-Spitze machte dafür die Umstrukturierung im Stadtteil und die geringe Wahlbeteiligung verantwortlich. "Diese Niederlage hat viele Väter", erklärte Volker An dresen, der sich in der Böcklersiedlung sein Mandat sicherte. Nach Ansicht von Barbara Unterlehberg hätte die SPD die CDU-Kampagne für das ECE-Center offensiver kontern müssen. Uwe Döring wollte gestern keine vorschnelle Ursachenforschung betreiben. "Die Analyse wird folgen", versprach er.

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