Dauerregen : Das Eisstock-Finale fiel ins Wasser

Menschenleer war die Eisbahn auf dem Großflecken am Montagabend. Wegen des Dauerregens und der Wärme hatten sich große Pfützen gebildet.
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Menschenleer war die Eisbahn auf dem Großflecken am Montagabend. Wegen des Dauerregens und der Wärme hatten sich große Pfützen gebildet.

Wegen des Dauerregens konnte die Abschlusspartie nicht gespielt werden. Nun werden die Sieger im Januar auf Asphalt ermittelt.

shz.de von
22. Dezember 2015, 17:40 Uhr

Neumünster | Lange Gesichter gab es am Montagabend bei den Eisstockschützen auf dem Großflecken: Wegen des Dauerregens musste das Finale abgebrochen werden. „Die Bahn war unbespielbar und gefährlich. Die schweren Eisstöcke konnten nicht mehr kontrolliert werden“, erklärte Manfred Hünker vom Polizeisportverein, der zusammen mit Werner Haut das Turnier betreut.

Eine Eis-Garantie gibt es nur bei einer Außentemperatur von bis zu zehn Grad, sagte Projektleiter Stephan Beitz. „Aber bei dem Dauerregen und den hohen Temperaturen bildeten sich zentimetertiefe Pfützen. So konnte kein regulärer Wettkampf stattfinden; es wäre ein Sicherheitsrisiko gewesen“, so Beitz weiter. Eine Überdachung als Lösung wird nun von der Stadt erwogen.

Auch gestern war auf der Eisbahn kaum etwas los. Es macht halt keinen Spaß, durchs Wasser zu gleiten. Heute, am letzten Tag des Weihnachtsmarktes, wird die Bahn noch einmal öffnen - wenn es die Umstände erlauben.

Den ersten Teil der Finalrunde konnten die Schützen am Montag immerhin noch ausspielen. „Aber gegen 19.30 Uhr mussten wir in der zweiten Finalrunde abbrechen“, erklärte Hünker. Ein richtiges Finale soll es aber dennoch geben, schließlich haben acht Mannschaften von ehemals 84 ihre Stöcke in Präzisionsarbeit bis zu den letzten Runden durchgeschoben. Bei trockenem Wetter im Januar soll der Sieger auf der Asphaltbahn des Polizei-Sportvereins Union ermittelt werden.

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