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Offene Sonntage : Das DOC bringt mehr Kunden in die Innenstadt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Auch 2015 wird es wie in den Jahren zuvor in der Stadt vier verkaufsoffene Sonntage geben.

von
erstellt am 19.Nov.2014 | 06:15 Uhr

Neumünster | Auch 2015 wird es wie in den Jahren zuvor vier verkaufsoffene Sonntage geben. Geplante Termine auf dem Großflecken sind der Winterzauber am 1. Februar, ein Oldtimer-Treffen am 5. Juli, am 27. September das Entenrennen des Serviceclubs Round Table auf dem Teich und die Stoffköste (auf dem Kleinflecken) sowie der „Herbstzeit“-Bauernmarkt am 25. Oktober wiederum auf dem Großflecken.

„Wir werden mit Feuer und Eis spielen und den Neumünsteranern mit einem großen Lagerfeuer im kalten Februar einheizen“, verspricht Citymanager Michael Keller zum Winterzauber, der seine vierte Auflage erlebt. Beim Oldtimer-Treffen in Kooperation mit dem MSC Neumünster und dem ADAC liefen noch Gespräche, ob sich auch die Table-Kicker wieder mit einklinken. „Wir haben geschaut, wie es die anderen Städte halten, um uns nicht unnötig Konkurrenz zu machen“, sagt Keller und betont: „Das klappt ganz gut. Es gibt kaum Überschneidungen bei den Veranstaltungen.“

Interessante Erkenntnisse haben Michael Keller und der Arbeitskreis Verkaufsoffene Sonntage aus einer Analyse der Auto-Kennzeichen der Besucher in der Innenstadt gewonnen. Sie zeigt, dass die Eröffnung des Designer-Outlet-Centers (DOC) im September 2012 ein markanter Einschnitt war. Davor kamen die Besucher der offenen Sonntage zu 84 Prozent aus Neumünster und zu 10 Prozent aus dem näheren Umland. Seitdem haben sich die Kundenströme an den Sonntagen gründlich geändert. Seit 2012 zählt das Citymanagement nur noch 54 Prozent Neumünsteraner. 27 Prozent der Besucher kommen aus dem Rendsburger Raum, 12 Prozent aus dem Kreis Segeberg und 7 Prozent aus dem weiteren Umkreis von teils mehr als 60 Kilometern. Früher kam nur ein Prozent von so weit her.

Für Citymanager Michael Keller ist die Schlussfolgerung klar: „Das DOC hat Neumünster bekannt gemacht, und davon profitieren auch die verkaufsoffenen Sonntage in der City.“ Das Besucheraufkommen sei insgesamt größer geworden. „Wir erreichen mehr Leute und mehr Kaufkraft“, so Keller.

Das zeigten auch die Ergebnisse einer Umfrage namens „Leben und Einkaufen in Neumünster“ im Jahr 2013. Dort fragte das Citymanagement: „Ist durch das DOC die Attraktivität Neumünsters als Einkaufsstadt gestiegen?“ 1684 Personen beteiligten sich an der Umfrage. Das Ergebnis: 61 Prozent antworteten mit Ja, 21 Prozent trauten sich keine Aussage zu, nur 18 Prozent der Befragten sagten Nein.

Für die vier verkaufsoffenen Sonntage im kommenden Jahr wünscht sich Citymanager Keller, dass sich mehr Unternehmen im Arbeitskreis beteiligen. Zurzeit sind das rund 25 Geschäfte, die mit ihren Beiträgen die Aktionen finanzieren. Geöffnet haben an den verkaufsoffenen Sonntagen aber im Schnitt rund 110 Läden. „Mit mehr Geschäften im Arbeitskreis hätten wir noch mehr Strahlkraft“, so Keller.

 

 

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