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Neujahrsempfang der Stadt : „Das DOC bringt einen Imagewandel“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Stadtpräsident Friedrich-Wilhelm Strohdiek sieht Neumünster auf einem guten Weg / Knapp 330 Besucher bedeuteten einen Rekordbesuch

Es wurde eng um die Ausstellungsstücke: Zum zwölften Neujahrsempfang der Stadt kamen gestern Vormittag knapp 330 Besucher ins Museum Tuch + Technik am Kleinflecken – das ist ein neuer Rekord. Rund 260 von ihnen trugen sich auch ins Goldene Buch der Stadt ein. Die Ansprache hielt in diesem Jahr Stadtpräsident Friedrich-Wilhelm Strohdiek.

Aus den Ereignissen des vergangenen Jahres zeichnete er ein positives Bild. Vor allem das 2012 eröffnete Designer Outlet Center (DOC) habe als Besuchermagnet einen Imagewandel gebracht. „Unsere Stadt wird viel positiver wahrgenommen, als noch vor einigen Jahren, und viele sprechen oftmals mit Hochachtung über die Entwicklung“, sagte Strohdiek. Auch den Geschäften im Zentrum habe das Center nicht geschadet. Im Gegenteil: Kunden des DOC nutzten durchaus andere Einkaufsmöglichkeiten, gastronomische Angebote und Freizeit- und Kultureinrichtungen. „Es muss uns gelingen, noch mehr Menschen von den Qualitäten unserer Stadt zu überzeugen, manchmal auch die Neumünsteraner selbst“, so Strohdiek. Die Bürger rief er ferner dazu auf, sich am Entscheid für oder gegen die Sperrung des Großfleckens am 25. Mai (gemeinsam mit der Europawahl) zu beteiligen.

Sorgen bereitet ihm die „nach wie vor hohe Arbeitslosigkeit“ in Neumünster. Es sei eine gesellschaftliche Aufgabe dafür zu sorgen, dass möglichst viele Menschen ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft bestreiten können. „Wir sind zuversichtlich, dass mit dem Innenstadt-Einkaufszentrum, der Entwicklungsfläche Nord und der Erweiterung des DOC viele neue Arbeitspläte zu diesem Ziel beitragen werden“, sagte das Stadtoberhaupt. An die Kommunalpolitiker appellierte er, noch stärker an einem Strang zu ziehen. „Damit Neumünster weiterhin im Aufwind bleibt, müssen auch zukünftig wichtige Entscheidungen getroffen werden und die handelnden Personen auch über die Parteigrenzen hinweg gut und konstruktiv zusammenarbeiten.“

Kritisch äußerte sich Strohdiek zu den Absichten der Landesregierung, Neumünster in einen Planungsraum mit Kiel und den Kreisen Rendsburg-Eckernförde sowie Plön zu stecken. „Das macht keinen Sinn.“

Als große Ereignisse in diesem Jahr hob er den Beginn der Bauarbeiten für das Einkaufszentrum in der Innenstadt, der Bürgerentscheid zur Verkehrsführung auf dem Großflecken sowie die Einweihung der neuen Feuer- und Rettungswache im Oktober hervor. Zugleich sollen mehr seniorengerechte Wohnungen geschaffen werden. Einen besonderen Dank richtete Strohdiek abschließend an die vielen Ehrenamtlichen in Neumünster, die „der Stadt zu einem guten Erscheinungsbild verhelfen“.

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erstellt am 13.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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