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Holsteinischer Courier

22. November 2017 | 08:33 Uhr

Das Bürgerbüro bleibt in Padenstedt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das Büro des Amtes Mittelholstein ist jetzt in der Kindertagesstätte untergebracht

Das Bürgerbüro in Padenstedt ist aus dem ehemaligen Schulgebäude an der Hauptstraße ausgezogen. Neuer Stanort ist die Kita hinter der Mehrzweckhalle am Sportplatz.

Das Bürgerbüro des Amtes Mittelholstein hat immer dienstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Vier Jahre hatten die Mitarbeiter der Verwaltung in Hohenwestedt die Kasse in der ehemaligen Schule geführt. Doch dort fühlten sich die Mitarbeiter nicht besonders wohl. Bettina Harms und Sebastian Barth wurden weder bedroht noch beschimpft, doch ausschlaggebend war ihr „Bauchgefühl“. Ihre Bedenken wurden vom Amtsdirektor Stefan Landt und dem Padenstedter Bürgermeister Carsten Bein nicht auf die leichte Schulter genommen, auch weil das Bürgerbüro in der Umlandgemeinde gut angenommen wird. Durchschnittlich sind es 20 Personen an den Dienstagen, die ein Anliegen zum Beispiel in puncto Passangelegenheiten, Führerschein oder Gewerbeanmeldungen haben.

Auf ihrer Suche nach anderen Räumlichkeiten liefen Amtsdirektor und Bürgermeister bei der Padenstedter Kita-Leiterin Carina Rieper offene Türen ein, als sie nachfragten, ob ein Raum in der Einrichtung zur Verfügung stehe. Carina Rieper stellte ihr ehemaliges Leitungszimmer zur Verfügung. Die Kita ist täglich von 7 bis 16 Uhr geöffnet und bis 18 Uhr sind immer noch Erzieherinnen oder Reinigungskräfte anzutreffen, so dass die Verwaltungsmitarbeiter nicht alleine im Haus sind.

Den Umzug nutzte Amtsdirektor Landt noch einmal dazu um zu betonen, dass den Padenstedtern ein Bürgerbüro sicher ist. Vertraglich verankert ist die Institution seit Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft mit Hohenwestedt vor rund sieben Jahren, der sich die Gründung des Amtes Mittelholstein mit Beginn des Jahres 2012 anschloss. Es werde seitens der Amtsverwaltung absolut nichts über die Köpfe der Padenstedter hinweg zum Thema Bürgerbüro entschieden, sagte Landt.








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