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Auszeichnung für Fluthelfer : „Darauf können wir wirklich stolz sein“

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

58 Neumünsteraner Helfer wurden vom Ministerpräsidenten für ihren Hochwassereinsatz geehrt.

Mit der Auszeichnung des Flutehrenzeichens des Landes Schleswig-Holstein wurden am Dienstagabend im Alten Ratssaal 58 Einsatzkräfte geehrt, die bei der Hochwasserkatastrophe in Lauenburg im vergangenen Juni ehrenamtlich im Einsatz waren.

Im Namen von Ministerpräsident Torsten Albig wurden die Ehrungen vom Stadtpräsidenten Friedrich-Wilhelm Strohdiek und Sven Kasulke, dem Leiter der Berufsfeuerwehr, an die Mitglieder der beteiligten Institutionen übergeben. „Der gemeinsame, erfolgreiche Einsatz hat gezeigt, dass wir hier in der Stadt ein gut funktionierendes Netzwerk haben. Was Sie an Stunden, direkter Hilfe und Unterstützung geleistet haben, ist mit Geld nicht bezahlen“, erklärte der Stadtpräsident anerkennend.
Um die Einsatzkräfte sowie die Opfer der Flutkatastrophe zu unterstützen, war aus Neumünster ein Verband aus Helfern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter Unfallhilfe, der städtischen Regieeinheit sowie der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr gemeinsam in das Katastrophengebiet ausgerückt. Mehrere Tage wurden dort unter anderem zwei Feldküchen betreut, die rund um die Uhr für die Versorgung der Betroffenen und Helfer bereitgehalten wurden (der Courier berichtete).

„Wir haben in Zwölfstundenschichten gekocht. Außerdem war die Spendenbereitschaft der Bevölkerung riesengroß. Viele haben gebacken oder andere Spenden vorbeigebracht. Die Unterstützung war überwältigend“, erzählte zum Beispiel Angela Forsch, Kreisbereitschaftsleiterin des DRK, über ihre Erlebnisse.

„Die Erinnerung an die Menschen, deren Existenz vielfach auf dem Spiel stand, muss sich erst einmal setzen. Doch die Erfahrung in der reibungslosen Zusammenarbeit unseres bunten Haufens hat gezeigt, dass wir hier in der Stadt ein gutes Team sind – unabhängig davon, welche Kluft wir tragen. Darauf können wir Neumünsteraner wirklich stolz sein“, ergänzte dazu Gerrit Köhler vom DRK.

Über die gute Zusammenarbeit der Einheiten freute sich auch Patrick Eichhorn. „Das war einfach super“, sagte der 29-Jährige, der als Mitglied der Führungsgruppe der technischen Einsatzleitung aus der Regieeinheit am Einsatz teilgenommen hatte.

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erstellt am 23.Jan.2014 | 09:00 Uhr

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