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Bönebüttel : Dank und Anerkennung nach 20 Jahren

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Am 11. April 1994 unterzeichnete Klaus Biß als stellvertretender Bürgermeister Udo Runows erste Ernennungsurkunde zum Bürgermeister Bönebüttels.

Bönebüttel | Am 1. April 1974 war es kein Aprilscherz der SPD, als Udo Runow mit gerade einmal 23 Jahren als jüngstes Mitglied in die Bönebütteler Gemeindevertretung einzog und damit für ein wenig politische Unruhe sorgte. Dass der junge Nachwuchspolitiker 20 Jahre später Bürgermeister werden würde, ahnte seinerzeit keiner der altgedienten Ehrenämtler. „Das war schon etwas Besonderes mit dem jungen Mann“, erinnerte sich der ehemalige stellvertretende Bürgermeister Klaus Biß am Sonntag in einer kleinen Feierstunde zu Ehren Runows im Bönebütteler Sportlerheim. Am 11. April 1994 unterzeichnete Klaus Biß als stellvertretender Bürgermeister Udo Runows erste Ernennungsurkunde zum Bürgermeister. 20 Jahre sind seitdem vergangen.

„20 Jahre, die einfach waren“, scherzte Runow. Immerhin habe er das Glück, gute Ausschussvorsitzende und Gemeindevertreter an seiner Seite zu haben. Entscheidungen mitzutragen, auch wenn im Vorweg die Ansichten unterschiedlich waren, das zeichne die Gemeinde aus. „Visionen gehören zum Amt dazu“, ist sich der Chef sicher. Wie wichtig diese seien, ist am Gemeindezentrum am Sportlerheim sichtbar, sagte Runow. Seit Schließung der Dorfgaststätte Husberger-Hof tagen Fraktionen und Gemeindevertretung in den eigenen Räumen. Auch Vereine und Verbände haben hier Platz gefunden.

Tammo Zimmermann, stellvertretender Bürgermeister, dankte Runow . Als kleine Anerkennung überreichte er ihm einen Satz Boulekugeln und einen Gutschein für Musicalkarten. „Sport und Kultur – das passt“, meinte Zimmermann, denn hierfür setzt sich Bönebüttels Bürgermeister auch in seinem Amt ein.

Dass er als Schuldirektor und Pädagoge auch in der Sitzung einmal übers Ziel hinaus schießt und anschließend alle Gemeindevertreter über den neuesten technischen Stand nicht klappernder Gullideckel informiert sind, mache nichts. Das sei in Runows Fall schließlich zum Wohl der Bürger und mache auch nicht dümmer, meinte Zimmermann. Für die Feuerwehr überreichte Gemeindewehrführer Dirk Kock-Rohwer als kleines Symbol für die Unterstützung der Wehr die drei Wappen der Freiwilligen Feuerwehren - Bönebüttel, Husberg und heute Bönebüttel-Husberg.

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