Dank an die Postbotin

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30. Juli 2015, 10:49 Uhr

Es ist ja in jüngster Zeit viel geschimpft worden über die Post, als wochenlang gestreikt wurde. Aber jetzt kommt die Post wieder pünktlich ins Haus, und Hein Tüts Kollegin erzählte neulich auch etwas echt Positives. Denn wie viele andere auch hat sie morgens feste Rituale: Nach dem Duschen Kaffee schlürfen, kurz Fernseh-Nachrichten an, dann beim Aufbruch immer in derselben Reihenfolge Handy in die linke Jackentasche, rechts die Taschentücher und Stifte, Rucksack und Fototasche gegriffen – und los. Rein ins Auto, ab ins Büro, Handy und Stifte auf den Schreibtisch und los. Aber an jenem Tag ging der Griff in die linke Jackentasche ins Leere. Verflixt! Das war das berufliche Handy, auf dem alle anriefen, die etwas von ihr wollten. Sie sprintete zum Auto – war es ihr dort aus der Jacke gefallen? Nein, nichts zu finden. Sie rief auf ihrem Handy an – es klingelte, aber niemand ging ran. Bis abends wurde sie auf die Folter gespannt – sie rollte zuhause auf den Hof, schaute in ihren Briefkasten: Ah! Da lag ihr Handy. Aber wie war es dahin gekommen? Sie sah auf die Anrufliste: Ihr eigener Anruf war dort gespeichert, aber auch der der Nachbarin. Sie klingelte, und die Nachbarin klärte auf: Die Postbotin hatte das Handy gefunden, das neben dem Carport lag, war zur Nachbarin gegangen. Die hatte die Nummer von Hein Tüts Kollegin, rief an. Dann klingelte das Handy und es war klar, dass sie es beim Einsteigen ins Auto verloren hatte. Die Kollegin strahlte vor Freunde: Es gibt noch ehrliche Finder! Als Dank gab es einen kleinen Dankeschön-Brief und eine große Tüte Naschis für die Postbotin!

Guten Tag, bis morgen!

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