Besuch in Berlin : Daniela Schadt empfing Schüler aus Boostedt

Die Boostedter Schüler Alina Zank (links) und Max  Hoja trafen die Partnerin des Bundespräsidenten,  Daniela  Schadt, während eines   Symposiums in Berlin.
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Die Boostedter Schüler Alina Zank (links) und Max Hoja trafen die Partnerin des Bundespräsidenten, Daniela Schadt, während eines Symposiums in Berlin.

Eine Abordnung aus Boostedter Schülern, Lehrern und Eltern sprach während eines Symposiums mit der Partnerin des Bundespräsidenten.

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07. November 2013, 06:00 Uhr

Schüler, Lehrer und Eltern aus Boostedt durften nach Berlin reisen und wurden dort von Daniela Schadt, Schirmherrin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und Partnerin des Bundespräsidenten, im Schloss Bellevue empfangen. Das Motto des Symposiums: „Schulen im Schloss – Schulerfolg im Blick der Praxis.“

Die Abordnung der Grund- und Gemeinschaftsschule Boostedt bestand aus Dagmar Drummen (Schulleiterin), Ulf Langenau (einer von zwei Lehrkräften mit der Funktion der Koordination Berufsorientierung), Iris Saborrosch (Lehrerin, zuständig für Projekte), Burkhard Maack (Elternvertreter), Alina Zank (Schülersprecherin aus der Klasse 10c) und Max Hoja (Schülervertreter aus der Klasse 9c). Die Boostedter Schule war eine von acht geladenen Schulen aus ganz Deutschland. Über die Mitarbeit in zwei bundeslandübergreifenden Netzwerken und durch die Teilnahme an den Referenzschulnetzwerken in Schleswig-Holstein war man auf die Boostedter Schule aufmerksam geworden. „Unser aktuelles Projekt innerhalb des Referenzschulnetzwerkes Schleswig-Holstein ,Gelingende Übergänge‘ trug sicherlich den größten Anteil dabei“, sagt Iris Saborrosch.

In den hohen Schlossräumen diskutierten Schulleiter, Lehrer und Schüler mit Wissenschaftlern, Bildungsverwaltern und Kooperationspartnern: Den Ausgangspunkt setzte Prof. Dr. Klaus Zierer von der Universität Oldenburg, der die deutsche Übersetzung der Hattie-Studie verantwortete mit einem genauen Blick auf die Lehrerrolle. Als Wissenschaftspaten brachten zudem Prof. Jutta Allmendinger, Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth und Prof. Dr. Ludwig Stecher ihre Thesen in die Arbeitsgruppen ein.

Wie zielorientiert verhelfen Schulen jedem Kind und jedem Jugendlichen zu Lernerfolg und einem Abschluss? Welche Unterstützung benötigen sie von wem? Wie kann man Schulerfolg für alle Kinder und Jugendlichen ermöglichen, ohne Leistungsorientierung gegen soziales Lernen oder ein gutes Schulklima auszuspielen? Welche Rolle spielen Notenspiegel oder Abschlussstatistiken? Wie werden Lernerfolge für Schüler und Eltern sichtbar?

Die Boostedter nahmen zusammen mit der Berliner Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule an einer Arbeitsgruppe zu dem Thema „Übergänge sichern: Wie gelingt der Anschluss von der Schule in die weitere Berufsorientierung?“ teil. Zum Schluss hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit im großen Plenum ihre Beiträge einzubringen. Feste Gesprächspartner dieser Abschlussdiskussion waren Britta Steffen als Botschafterin der DKJS, Daniela Schadt, Pia Götze als eine von vielen DKJS Camp-Teamern und Carsten Haack Schulleiter der Theodor-Storm-Gemeinschaftsschule Kiel. Dr. Heike Schmoll von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung moderierte die Veranstaltung im gesamten Plenum.

„Wir sechs Teilnehmer von der Boostedter Schule haben uns sehr gefreut, an der Veranstaltung teilnehmen zu dürfen. Besonders gut fanden wir, dass wir gemeinsam als Team aus Lehrern, Eltern und Schülern dabei waren. Viele Eindrücke, Ansätze und neue Ideen nehmen wir für die zukünftige Arbeit mit“, sagte Iris Saborrosch.






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