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Holsteinischer Courier

17. Dezember 2017 | 13:17 Uhr

Da bleibt kaum ein Stein auf dem anderen

vom

Zum Stellenabbau bei der Sparkasse

shz.de von
erstellt am 15.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Als die Sparkasse Südholstein im Juni ihre Mager-Bilanz vorstellte und Vorstandschef Ralph Schmieder ein Sparprogramm ankündigte, war klar, dass das ohne einen Abbau von Arbeitsplätzen nicht zu machen sein wird. Südholstein trägt immer noch schwer an Altlasten und faulen Krediten der früheren Kreissparkasse Segeberg. Die Finanzkrise tat ein Übriges dazu, dass die Sparkasse zum zweiten Mal innerhalb von vier Jahren zum Stützungsfall wurde. Zur Erinnerung: Als die Stadtsparkasse Neumünster 2005 mit der Kreissparkasse Südholstein fusionierte, war die neue Südholstein größte Sparkasse Schleswig-Holsteins und zählte noch 1375 Mitarbeiter. Seither wurde schon ordentlich ausgelagert und abgebaut. Der jetzt angekündigte Stellenabbau ist jedoch ohne Beispiel und dürfte die Befürchtungen der größten Pessimisten noch übertreffen. Jede sechste Stelle soll wegrationalisiert werden. Das wird mit Alterteilzeitregelungen allein nicht zu machen sein. Es dürfte auch betriebsbedingte Kündigungen geben. Bei der Sparkasse bleibt wohl kaum ein Stein auf dem anderen.

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