Cumerveldhus: Jetzt wird saniert

Das Cumerveldhus in Groß Kummerfeld wird in den nächsten Monaten umfangreich saniert. Doch die bestehenden Reservierungen haben Bestand.
Das Cumerveldhus in Groß Kummerfeld wird in den nächsten Monaten umfangreich saniert. Doch die bestehenden Reservierungen haben Bestand.

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09. Juli 2015, 15:38 Uhr

Mit einer Reihe von Auftragsvergaben schloss die Gemeindevertretung Groß Kummerfeld die Beratungen über die Sanierungsmaßnahmen im Cumerveldhus ab (der Courier berichtete). Bis zum Herbst werden unter anderem eine Akustikdecke eingebaut und der Bodenbelag erneuert. Die Kosten hierfür wurden mit rund 30 000 Euro beziffert.

Folgen sollen zudem eine neue Beleuchtung sowie die Installation einer Anlage zur Videoüberwachung. „Zeitlich werden die Arbeiten so ausgeführt, dass die bestehenden Reservierungen davon nicht beeinflusst werden“, erklärte Bürgermeister Jörg Wrage (CDU).

Ebenfalls in Auftrag gegeben wird die Entschlammung der Klärteiche in Groß Kummerfeld und Willingrade. Das kostet 64 000 Euro. Das benötigte Geld ist jedoch in der Rücklage vorhanden.

Zur Auftragsvergabe ermächtigt wurde Wrage für den Bau eines neuen Bohrbrunnens in Willingrade, da sich aus dem vorhandenen Brunnen nicht mehr die vorgeschriebene Löschwassermenge fördern lässt. Die Kosten hierfür wurden auf 5000 bis 7000 Euro geschätzt.

Insgesamt fiel das Resümee des Finanzausschussvorsitzenden André Beyer (CDU) zur Jahresrechnung 2014 positiv aus. Dennoch merkte er an, dass die Mehrkosten für verstopfte Abwasserpumpen durch die unsachgemäße Entsorgung von Feudeln und Windeln (der Courier berichtete) in Höhe von 16 000 Euro mehr als ärgerlich seien. „Wir haben jetzt 300 000 Euro in der Rücklage. Aber der Investionsstau unter anderem bei den Straßensanierungen ist groß. Das Geld kann also auch ganz schnell wieder weg sein“, mutmaßte Beyer.

Erheblich Kosten erwarten die Gemeindevertreter nämlich auch vom Ergebnis der Kanaluntersuchung, die in den kommenden Wochen vorgenommen werden. Dabei werden im Gemeindegebiet rund 300 Schächte kontrolliert.

Bestätigt wurde auf der Sitzung der im Mai gewählte Seniorenbeirat (der Courier berichtete). Grundsätzliche Zustimmung erhielt ebenfalls die durch dieses Gremium angestoßene Einführung einer Senioren-Notfallmappe (der Courier berichtete). Zur Genehmigung an den Kreis weitergeleitet wurden die Bürgeranträge zu einer Tempo-30-Zone an der Bushaltestelle Feldstraße/Mühlenstraße sowie die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 Stundenkilometer zwischen Kleinkummerfeld und Kleinkummerfeld-Bahnhof (K 102). Geprüft werden soll beim Kreis zudem die Versetzung des Ortsschildes von Kleinkummerfeld in Richtung Kleinkummerfeld-Bahnhof. Ebenfalls erfragt werden sollen bei der Verkehrsaufsicht zudem die Voraussetzungen für den Bau eines Fuß- und Radweges zwischen diesen Ortsteilen.

Für die Einführung der neuen schulischen Assistenz wurde die Schulleiterin Erika Dom beauftragt, mit einem Träger Kontakt aufzunehmen. Und über ein Fest zum 875-jährigen Bestehen Groß Kummerfelds im Jahr 2016 sollen sich nochmals die Fraktionen beraten.  

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