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Holsteinischer Courier

24. Oktober 2017 | 08:37 Uhr

Wankendorf : Container-Kita startet im August

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

20 Kinder unter drei Jahren werden in Wankendorf in 30 Wohncontainer einziehen. Die Mitarbeiter loben die gute Ausstattung.

shz.de von
erstellt am 29.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Wankendorf | Noch herrscht reges Treiben auf der Kita-Baustelle an der Bahnhofstraße (ehemalige Skateranlage) in Wankendorf. Doch pünktlich zum 1. August sollen die 30 Wohncontainer picobello hergerichtet sein. Denn dann sollen hier 20 Kinder unter drei Jahren mit ihren Erzieherinnen unter der Leitung der Johanniter-Unfall-Hilfe einziehen.

„Das war ein wahrer Kraftakt. Denn erst im Februar haben wir den Beschluss gefasst, diese Übergangslösung für die Dauer eines Jahres auf den Weg zu bringen. Aber alle Beteiligten haben so super zusammengearbeitet. Und nun können die Kinder kommen“, erklärte die Bürgermeisterin Silke Roßmann gestern bei der Vorstellung der Räume.

Auf 400 Quadratmetern entstanden jeweils zwei Gruppen- und Schlafräume. Außerdem verfügt die Einrichtung über ein Elternzimmer, einen Personalraum sowie Lager- und Sanitärräume. Die Gesamtkosten für die gemietete Container-Kita bezifferte Silke Roßmann auf rund 500  000 Euro. Zuschüsse habe es für den 120  000 Euro teueren Bau nicht gegeben. Doch dies sei der Gemeinde die bedarfsgerechte Kinderbetreuung wert. Und mit der Eröffnung hätten dann auch alle Kinder einen Platz, sodass die Gemeinde dem Rechtsanspruch der Eltern gerecht werden könne, führte sie weiter aus.

Ein Jahr sollen die Leiterin Birte Stührwoldt und ihre sieben Kolleginnen die Einrichtung nun nutzen. Dann soll die in Planung befindliche zweite Kindertagesstätte fertig sein (der Courier berichtete).

„Doch bis dahin werden wir es uns hier gemütlich machen. Die Räume sind hell und freundlich. Die Ausstattung ist super und fast ein bisschen besser als in manchen anderen Kitas. Und wir haben auch schon viele Ideen, wie wir das triste Erscheinungsbild der Container verschönern können“, erzählten die Erzieherin Louisa Knaack (22) und ihre Kollegin Jasmin Schnoor (19, sozialpädagogische Assistentin), die zum Kreis der Mitarbeiter vor Ort gehören werden.

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