Container jetzt auch für Elektro-Schrott

Hinein damit: Stadtrat Oliver Dörflinger   (links) und Ingo Kühl vom Technischen Betriebszentrum stellten gestern  den ersten Wertstoffcontainer für Elektroschrott vor. Eine ausgediente Kamera, Handy und zwei  PC-Lautsprecher wanderten als erstes in die beraubungssichere Wertstofftonne. Foto: Bluhm
Hinein damit: Stadtrat Oliver Dörflinger (links) und Ingo Kühl vom Technischen Betriebszentrum stellten gestern den ersten Wertstoffcontainer für Elektroschrott vor. Eine ausgediente Kamera, Handy und zwei PC-Lautsprecher wanderten als erstes in die beraubungssichere Wertstofftonne. Foto: Bluhm

shz.de von
07. Mai 2013, 03:59 Uhr

Neumünster | Umweltschützer und Abfallexperten predigen es seit langem: PC Handy & Co. gehören nicht in die graue Tonne. - Jetzt macht die Stadt es den Neumünsteranern noch einen Tick leichter, sich umweltgerecht von ihrem Elektro-Schrott zu trennen: An der Rudolf-Weißmann-Straße, am Waschpohl und auf dem Parkplatz zwischen Wasbeker Straße und Schleusberg werden noch in dieser Woche die ersten Wertstoff-Container für kleinteilige Elektroabfälle aufgestellt.

In den Container können beispielsweise ausgediente Rasierer, Mixer, Fön , Handy, PC und Spielkonsolen, alte Toaster oder defekte Staubsauger entsorgt werden. Größere Geräte passen nicht hinein, Fernseher sind wegen der Röhren tabu. Nehmen die Verbraucher das Angebot an, sollen weitere Container in den Stadtteilen folgen.

Den zusätzlichen Service - bislang konnten Elektrogeräte vornehmlich an den Wertstoffsammelplätzen sowie im Wertstoffzentrum Wittorferfeld abgegeben werden - bietet die Stadt nicht von ungefähr an. Die neuen Container sollen helfen, die falsche Entsorgung über die graue Tonne zu bremsen, andererseits mithelfen, die Kosten für die Abfallentsorgung weiter zu drücken. Denn der Elektro- und Computerschrott ist inzwischen zum Wegschmeißen viel zu wertvoll. Recycling-Spezialisten wie die Neumünsteraner Firma Behrendt entziehen dem Schrott wertvolle Rohstoffe wie Kupfer, Kobalt, seltene Erden oder Gold. "Wir hoffen dass wir aus einer Tonne Schrott einen dreistelligen Betrag erlösen", sagt Ingo Kühl vom Technischen Betriebszentrum der Stadt.

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